USA setzen Kopfgeld auf Wahlmanipulierer aus | Aktuell Amerika | DW

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Die US-Regierung hat ein Kopfgeld von bis zu zehn Millionen Dollar (8,5 Millionen Euro) ausgerufen. Erhalten sollen es diejenigen, die relevante Hinweise auf eine mutmaßliche Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl im November durch ausländische staatliche Akteure liefern. Außenminister Mike Pompeo erläuterte in Washington, es gehe darum, Verdächtige zu erkennen, die im Auftrag von – oder in Zusammenarbeit mit – einer ausländischen Regierung das Internet missbrauchten, um Einfluss auf die Wahlen am 3. November zu nehmen. Dazu gehörten auch Hacker-Angriffe, die mit der Wahl zusammenhingen.

Mike Pompeo äußert sich vor Journalisten im Weißen Haus (picture-alliance/AP/P. Martinez Monsivais)

Außenminister Mike Pompeo hofft darauf, dass mithilfe des Kopfgelds mutmaßliche Täter aufgespürt werden

Vor der Präsidentschaftswahl wachsen bei den Republikanern die Sorgen vor einer nochmaligen ausländischen Einmischung. Nach Erkenntnissen der amerikanischen Geheimdienste versuchte die russische Regierung unter Präsident Wladimir Putin, 2016 die Wahlen zu beeinflussen, um dem Kandidaten Donald Trump zum Sieg zu verhelfen. Der 74-jährige Trump weist diese Darstellung stets vehement zurück.

se/ml  (afp, ap, dpa)



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