USA stoppen Öltanker auf dem Weg nach Venezuela | Aktuell Welt | DW

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Insgesamt seien mehr als eine Million Barrel Öl sichergestellt worden. Die Schiffe seien auf dem Weg nach Venezuela gewesen, was einen Verstoß gegen geltende Sanktionen bedeute, teilte das US-Justizministerium mit. Die Beschlagnahmung der Tanker “Bella”, “Bering”, “Pandi” und “Luna” wurde laut dem Ministerium bereits im Juli angeordnet. Die Ladung werde jetzt in den US-Hafen Houston gebracht, sagte Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz. Sowohl gegen den Iran als auch gegen Venezuela gelten US-Sanktionen.

Die vier Schiffe seien zunächst Teil eines Verbandes aus neun Tankern gewesen, hatte zuvor das “Wall Street Journal” unter Berufung auf informierte Kriese berichtet. Sie seien von einem iranischen Militärschiff begleitet worden. Die vier Tanker trennten sich demnach aber von der Gruppe, nachdem US-Behörden deren Eigentümer, den iranischen Geschäftsmann Mahmud Madanipur, kontaktierten.

Iran bestreitet jede Verbindung

Die US-Regierung beschuldigt Madanipur, der über Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden verfügen soll, die Öllieferungen arrangiert zu haben. Der Iran bestreitet jede Verbindung zu den Tankschiffen. Der iranische Botschafter in Venezuela, Hodschat Soltani, schrieb auf Twitter: “Weder die Schiffe, noch ihre Eigner oder ihre Flagge haben etwas mit dem Iran zu tun.”

Venezuela ist das erdölreichste Land der Welt, trotzdem gibt es in dem südamerikanischen Land derzeit schwere Versorgungsengpässe bei Treibstoff wie auch bei anderen Gebrauchsgütern. Die Regierung von Staatschef Nicolás Maduro macht dafür US-Sanktionen verantwortlich, ihre Gegner werfen ihr jahrelanges Missmanagement vor. Wegen der Versorgungskrise schickte der Iran bereits zuvor Öltanker nach Venezuela.

qu/mak (dpa, afp)



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