Vibrionen in Ostsee: Frau muss nach dem Baden mit Infektion ins Krankenhaus

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In Mecklenburg-Vorpommern gibt es den ersten Fall einer Vibrionen-Infektion dieses Sommers. Nach Angaben des örtlichen Gesundheitsamtes wird im Raum Ribnitz Damgarten im Landkreis Vorpommern-Rügen eine Frau wegen einer akuten Vibrionen-Infektion im Krankenhaus behandelt, wie der NDR berichtet. Die Frau soll sich demnach beim Schwimmen angesteckt haben. Zwei weitere Verdachtsfälle gibt es laut NDR zudem im Uni-Klinikum Greifswald.

Vibrionen sind Bakterien in der Ostsee

Vibrionen sind stäbchenförmige Bakterien, die weltweit sowohl im Süß- als auch im Salzwasser vorkommen. Cholera-Bakterien sind die bekanntesten dieser Bakteriengattung. Es gibt aber auch jede Menge Nicht-Cholera-Vibrionen mit unterschiedlichen, komplizierten Namen (z.B. Vibrio vulnificius), die andere Krankheiten auslösen können.

Gerade diese Nicht-Cholera-Vibrionen sind in den letzten Jahren im Sommer an manchen Stränden und Gewässern vermehrt nachgewiesen worden. Nicht-Cholera-Vibrionen lieben leicht salziges Milieu von 0,5 bis 2,5 Prozent Salzgehalt sowie Temperaturen über 20 Grad Celsius. Deshalb sind sie in Bereichen von Flussmündungen, in Buchten, Bodden, Lagunen, Brackwasser, aber auch in besonderen Binnenseen zu finden.

Vibrionen können in allen Regionen der Erde Vibrionen nachgewiesen werden. In unserer Nähe sind vor allem die Ostseeküste, teilweise aber auch die Nordseeküste, im Sommer von Vibrionen betroffen.

Lesen Sie auch: Lebensgefährliche Bakterien – Vibrionen in der Ostsee: Infektionsgefahr könnte künftig deutlich zunehmen

Für wen Vibrionen gefährlich sein können

Haben Sie ein geschwächtes Immunsystem, sind Sie besonders gefährdet, sich anzustecken. Auch bei Vorerkrankungen hat eine Vibrionen-Infektion leichtes Spiel. Dazu gehören z.B. Diabetes-, Leber- und Krebserkrankungen. Ebenso besteht eine Gefahr bei offenen Wunden der Haut. Haben Sie belastendes Wasser mit den Bakterien zu sich genommen, ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls groß, sich infiziert zu haben.

Zu den Symptomen zählen dann unter anderem sehr schwere Wundinfektionen, hartnäckige Ohrinfektionen oder ein Befall des Magen-Darm-Systems. Schlimmstenfalls ergeben sich Komplikationen, wie z.B. eine lebensbedrohliche Blutvergiftung.

Mehr zum Thema Vibrionen lesen Sie hier.

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