Virus-Krise live: “Anfang einer Epidemie” – RKI-Chef erklärt Missverständnis

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NRW-Gesundheitsminister Laumann: “Alles dafür tun, dass unsere Krankenhäuser ungestört arbeiten können”

12.10 Uhr: „Wir sind in Nordrhein-Westfalen sehr einig, dass wir alles dafür tun wollen, dass unsere Krankenhäuser ungestört arbeiten können“, sagt Gesundheitsminister Karl Laumann. Alle Krankenhäuser sollten nun mitteilen, wie viele Beatmungsplätze sie schaffen können. „Ich will alles tun, was geht, um möglichst viele Beatmungsplätze in NRW zu organisieren.“ Er wolle, dass alles unternommen werde, um hier hohe Kapazitäten aufzubauen. An finanziellen Mitteln solle dies nicht scheitern. Das Kabinett in NRW hatte bereits am Vortag 150 Millionen Euro Soforthilfe bereitgestellt.

11.57 Uhr: Für 12 Uhr ist eine Pressekonferenz der Regierung in Nordrhein-Westfalen angekündigt. FOCUS Online berichtet live. Das Coronavirus breitet sich in NRW massiv aus – Minitsterpräsident Armin Laschet kündigte daher am Dienstag an, jetzt auch Spielplätze zu schließen. NRW schränkt den Betrieb von Restaurants stark ein und verbietet Touristen das Übernachten in Hotels und Pensionen. “Es geht um Leben und Tod – so einfach ist das”, hatte Laschet am Dienstag in Düsseldorf gesagt.

10.27 Uhr: „Wir schauen uns an, wie diese Maßnahmen jetzt wirken – darum brauchen wir die Daten von der Telekom.“ Die Telekom stellt dem Robert-Koch-Institut einen Teil seiner Nutzerdaten zur Verfügung. Die Handydaten seien anonymisiert und sollen dazu dienen, den Forschern Hinweise über die Ausbreitung des Coronavirus zu liefern. So könne kontrolliert werden, ob die Bevölkerung diese Maßnahmen auch umsetze, erklärte Wieler.

„Ich kann nur jeden dazu auffordern, so wenig Kontakte wie möglich zu haben. Dieses Virus infiziert jeden in jeder Altersgruppe.“

RKI-Chef: Halten wir uns nicht an Regeln, drohen in wenigen Monaten 10 Millionen Infizierte

10.08 Uhr: Der RKI-Chef richtet einen Appell an die entscheidenden Leute – und wendet sich zunächst an die kommunalen Entscheidungsträger. “Stellen Sie den Gesundheitsämtern unbürokratisch Personal zur Verfügung. Machen Sie alle verfügbaren Ressourcen frei für dieses Ziel.” Und auch an die Ärzte richtet er sich: “Strukturieren Sie Ihre Praxen um. Trennen Sie potenzielle Covid-19-Patienten von anderen Patienten.” Kliniken sollten ihre Intensiv- und Beatmungsmöglichkeiten aufbauen.

Und an die Bevölkerung appelliert Wieler, die von der Regierung geforderten Dinge umzusetzen. “Schützen Sie unsere alten Mitmenschen vor Ansteckung.” Er schließt mit den Worten: “Wir brauchen jetzt Vernunft und Solidarität. Wenn wir das haben, können wir die Erkrankungszahlen drücken.” Sollten die derzeit empfohlenen Maßnahmen nicht umgesetzt werden, drohe die Zahl der Infizierten in Deutschland schon in den kommenden zwei bis drei Monaten auf zehn Millionen anzuwachsen.

Wieler räumt mit Missverständnis auf

10.05 Uhr: Wieler räumt mit einem Missverständnis auf. Mehrere Medien hatten ihn am Vortrag damit zitiert, dass die getroffenen Maßnahmen, um das Virus einzudämmen “im extremen Fall” zwei Jahre andauern könnten. Das sei so nicht richtig, erklärt Wieler. Er meinte vielmehr: “Pandemien verlaufen in Wellen und wir nehmen einen Zeitraum an, der bis zu zwei Jahre dauern kann”, so Wieler. “Es muss uns allen klar sein, dass uns das Virus noch länger beschäftigen wird.” Daher sei klar, dass die getroffenen Maßnahmen immer wieder überprüft werden müssten. Unklar ist bislang, inwiefern etwa das milder werdende Wetter einen Einfluss haben könnte.

RKI-Chef: “Wir sind am Anfang einer Epidemie”

10.02 Uhr: Jetzt spricht RKI-Chef Lothar Wieler. Er präsentiert zunächst die aktuellen Zahlen – in Deutschland sind 1042 Menschen mehr mit dem Coronavirus infiziert als noch am Vortag, so Wieler. “Wir sind am Anfang einer Epidemie, die noch viele Monate in unserem Land unterwegs sein wird. Wir haben ein exponentielles Wachstum.” Wieler geht zudem auch noch einmal auf die typischen Symptome ein.

8.50 Uhr: Um 10 Uhr wird das Pressebriefing des Robert-Koch-Instituts erwartet.

8.45 Uhr: Spielplätze abgesperrt, Geschäfte geschlossen, Heimarbeit statt Bürojob: Das Coronavirus hat das öffentliche Leben in Deutschland bereits massiv verändert. Wenn die bisherigen Maßnahmen nicht wirken, wären weitere Einschränkungen möglich. Was sagten Experten und Politiker dazu? Alle Stimmen sammeln wir für Sie hier.

Besonders viele Corona-Infizierte in Italien

In Deutschland sind bislang knapp 8600 Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 3300, Bayern mit mehr als 1300 und Baden-Württemberg mit mehr als 1100 Fällen. 23 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben, zwei weitere Deutsche nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.


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