Virus-Krise live: Jetzt informiert das RKI über die aktuelle Lage in Deutschland

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Corona-Statements im Live-Ticker: Jetzt informiert das RKI über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland

Das Coronavirus stürzt Deutschland und viele andere Länder weltweit in den Krisenmodus. Die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen wurden unter anderem bis zum 3. Mai verlängert. Um 10 Uhr will sich RKI-Präsident Lothar Wieler zur aktuellen Lage äußern. Im Ticker von FOCUS Online verpassen Sie kein Statement zur aktuellen Corona-Situation – sowohl aus Deutschland, Europa und der Welt.

Jetzt informiert RKI-Vize Lars Schaade

10.05 Uhr: Gestern lag die Reproduktionszahl bei 0,9. Hier gebe es jedoch starke regionale Unterschiede. Im Mittel stecke jedoch jede Person eine weitere Person mit dem Virus an. In der letzten Woche sei der höchste Anstieg der Todesfälle zu sehen gewesen. “Es wird auch weiterhin vor Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern berichtet.”

10.03 Uhr: Auch auf das Thema Mundschutz geht er ein: “Wer akute Atemwegssymptome hat, bleibt bitte zuhause. Es ist immer noch wichtig, Abstand zu halten”, betont Schaade. “Wir empfehlen, wenn sich mehrere Menschen im öffentlichen Raum aufhalten oder der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes.” Schaade weist aber auch darauf hin, dass der Mund-Nase-Schutz kein sicherer Schutz ist. Medizinische Masken sollten in jedem Fall dem medizinischen Personal vorbehalten sein.

10.01 Uhr: “Wir haben in den vergangenen Wochen einiges erreicht. Ernst ist die Situation aber immer noch. Es ist kein Ende der Epidemie in Sicht. Die Fallzahlen können wieder steigen”, beginnt RKI-Vize Lars Schaade. “Wir alle können und müssen dazu beitragen, die Fallzahlen klein zu halten – aus Solidarität gegenüber dem medizinischen Personal und aus Solidarität gegenüber den Risikogruppen.”

RKI zur aktuellen Corona-Lage in Deutschland

08.55 Uhr: Gegen 10 Uhr wird der Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts, Lars Schaade, den Lagebericht zur Coronavirus-Epidemie in Deutschland vorstellen. Hier können Sie das Statement mitlesen. So sehen Sie die RKI-PK live im Internet.

SPD-Europapolitiker Achim Post fordert gemeinsame Anleihen

09.48 Uhr: Vor dem Video-Gipfel der Staats- und Regierungschefs an diesem Donnerstag fordert der SPD-Europapolitiker Achim Post stärkere Zeichen des europäischen Zusammenhalts in der Corona-Krise. „Die Debatte über ein europäisches Wiederaufbauprogramm muss zeigen, dass Europa zu Solidarität und gemeinsamen Lösungen in der Lage ist, wenn es darauf ankommt“, sagte Post. Damit das europäische Wiederaufbauprogramm eine „wuchtige Wirkung“ entfalten könne, sollte sich es „in erheblichem Umfang“ auf neue gemeinsame europäische Anleihen stützen, drängt er.

Das Europäische Parlament schlägt dafür „Recovery Bonds“ vor. Anders als ursprüngliche Vorstellungen von Coronabonds seien diese „Recovery Bonds“ über die Verknüpfung mit dem EU-Wiederaufprogramm ein zielgerichtetes und begrenztes Instrument, betont Post. Hier seien Ängste vor unbegrenzter Schuldenvergemeinschaftung unbegründet.

Post betont: Deutschland selbst habe ein elementares Interesse, dass sich Europa insgesamt nach der Krise erhole. „Sonst können wir hier in Deutschland so viele Milliarden wie wir wollen aus dem Staatssäckel zaubern und bekommen doch keinen wirklich tragfähigen wirtschaftlichen Wiederaufschwung hin“, warnt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagfraktion.

Die wichtigsten Merkel-Aussagen in Kürze:

  • Die Bundeskanzlerin ruft dazu auf, „weiter Kraft zu harten und strengen Maßnahmen aufzubringen“.
  • Merkel spricht davon, den Spielraum der Lockerungen möglichst eng auszulegen. Sie mahnt: Es gelte “sorgsam” und “konzentriert” zu bleiben. “Die Situation, die wir aktuell sehen, ist trügerisch. Was die Öffnung der Geschäfte bedeutet, sehen wir erst in 14 Tagen. Das macht die Sache so schwierig.”
  • Präzise Nachverfolgung der Infizierung sei oberstes Ziel. Zur Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes sollen 105 mobile Teams zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen eingesetzt werden.
  • Ziel müsse es sein, so Merkel, den Reproduktionsfaktor dauerhaft unter 1,0 zu halten.
  • Merkel warnt vor einem neuen Shutdown: Es gelte, erreichte Erfolge nicht zu gefährden und „keine Sekunde leichtsinnig zu werden“. Die Verhinderung eines Rückschritts sei nicht nur im Interesse der Pandemie, sondern auch der Wirtschaft und der Gesellschaft.

Das Statement im Ticker-Protokoll: Merkel äußert sich zur “Öffnungsdiskussionsorgien”-Aussage

15.48 Uhr: Warum gibt es keine allgemeine Maskenpflicht in Deutschland? Dazu sagt die Kanzlerin: “Das ist nicht die Zuständigkeit des Bundes.” Damit wolle sie sich aber nicht rausreden. “Wir müssen sicherstellen, dass wir für jeden Bürger, dem wir das auferlegen, mindestens eine Maske zur Verfügung stellen.” Es seien sicherlich nicht allerorts Masken notwendig, so Merkel. Im öffentlichen Nahverkehr gebe es aber beispielsweise gute Gründe, Masken zu tragen, betont sie.

Auf die Frage, wie sie selbst das Wochenende verbracht habe, sagt Merkel nur: “Ich habe mich jedenfalls an alle Regeln gehalten, die verhängt worden sind.”

15.38 Uhr: “Wir wissen, dass wir auf dünnem Eis sind. Bei einem Reproduktionsfaktor, der nur etwas über 1 ist, laufen wir Gefahr, unser Gesundheitssystem zu überfordern”, sagt Merkel nun auf Nachfrage zu ihrer Aussage über die “Öffnungsdiskussionsorgien”. “Der beste Weg ist jetzt der, der vorsichtig ist, und nicht leichtfertig.” Ihre Aussage sei tatsächlich “mahnend” gewesen. Es werde aktuell eine Debatte geführt, die “eine Sicherheit insinuiert, wie wir sie alle noch nicht haben können”, mahnt die Kanzlerin.

Merkel warnt auch vor einem neuen Shutdown: Es gelte mit aller Kraft zu vermeiden, wieder in eine Situation des exponentiellen Wachstums zu kommen. Es wäre “jammerschade”, getroffene Lockerungen wieder Rückgängig machen zu müssen.

Merkel mahnt eindringlich, erreichte Erfolge nicht zu gefährden und „keine Sekunde leichtsinnig zu werden“. Die Verhinderung eines Rückschritts sei nicht nur im Interesse der Pandemie, sondern auch der Wirtschaft und der Gesellschaft.

15.36 Uhr: Weiter geht Merkel auf die Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes ein. Es würden mobile Teams geschult und eingesetzt, die sich vor allem um die Kontaktverfolgung bei Infizierten kümmern sollen. “Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir genau diese Infektionsketten gut nachvollziehen können. Lockerungen ohne diese bessere Erfassung werden nicht die gewünschte Wirkung entfalten.” Ziel sei es, einen niedrigeren Reproduktionsfaktor zu erreichen, betont sie.

Merkel zur Corona-Lage: “Die Situation, die wir gerade haben, ist trügerisch”

15.30 Uhr: Jetzt spricht die Kanzlerin: „Wir dürfen keine Sekunde leichtfertig oder leichtsinnig werden“, mahnt Merkel zu Beginn ihres Statements. Sie wisse um die Not vieler Menschen im Land, signalisiert Merkel. „Ich weiß um die Not einsamer Menschen, die ihre Einsamkeit noch viel stärker spüren als sonst. Die Pandemie verlangt allen ziemlich viel ab.“

Es sei nötig, gerade am Anfang dieser Pandemie weiter die Kraft zu harten und strengen Maßnahmen aufbringen. Es gelte “sorgsam” und “konzentriert” zu bleiben. “Die Situation, die wir aktuell sehen, ist trügerisch. Was die Öffnung der Geschäfte bedeutet, sehen wir erst in 14 Tagen. Das macht die Sache so schwierig.” Es gelte zu vermeiden, dass wir zu “so dramatischen Zuständen kommen wie in anderen Ländern.”

Eine Rückkehr zu schärferen Maßnahmen wolle sie vermeiden. “Wir müssen weiter konsequent und diszipliniert bleiben.”

Nach Kritik an „Diskussionsorgien“: Am Nachmittag äußert sich Kanzlerin Merkel

13.11 Uhr: Wie geht es weiter in der Coronakrise? Um 15.30 Uhr wird dazu ein Statement von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet FOCUS Online zeigt die Rede im Live-Stream. Sie äußert sich zur Sitzung des Corona-Kabinetts an diesem Montag.

Merkel hatte die Diskussion über weitergehende Lockerungen im Kampf gegen das Coronavirus am Montag scharf kritisiert. Nach Informationen aus Teilnehmerkreisen machte Merkel in einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums deutlich, wie unzufrieden sie sei, dass die Botschaft vorsichtiger Lockerungen in einigen Ländern zu “Öffnungsdiskussionsorgien” geführt habe. Dies erhöhe das Risiko eines Rückfalls sehr stark.

Nach wie vor sei es unabdingbar, dass sich die Bürger an die Abstandsregeln und andere Schutzvorkehrungen hielten, sagte Merkel. Sie sei in dieser Hinsicht allerdings derzeit “skeptisch” und mache sich “große Sorgen”, wurde die Kanzlerin zitiert. Am 8. und 9. Mai werde sich zeigen, welche Folgen das Öffnen vieler Geschäfte und Schulen haben.

So sehen Sie das Statement live im Internet.

Erwartet wird unter anderem, dass Merkel erneut deutlich machen möchte, wie wichtig umsichtiges Vorgehen ist. Das deutete auch Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittag an. “Es sind Geduld und Disziplin gefragt”, so Seibert. Zudem wird die Kanzlerin über die Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes sprechen. Auch die Nachverfolgung von Kontaktpersonen per App wird Thema sein.

Denkbar ist, dass die Kanzlerin auch zum Thema Maskenpflicht sprechen wird. Bislang einigten sich der Bund und die Länderchefs auf ein sogenanntes Maskengebot. Einige Länder und Kommunen entschieden sich für Sonderwege. Nach Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern führt auch Bayern eine landesweite Maskenpflicht ein. Diese zur Eindämmung der Corona-Pandemie gedachte Maßnahme gelte ab der kommenden Woche in allen Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in einer Regierungserklärung im Landtag in München.

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Es ist damit zu rechnen, dass die Kanzlerin auch nach dem unterschiedlichen Vorgehen der Länderchefs gefragt wird. So unterstützt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Kanzlerin zwar grundsätzlich. Er sieht sich aber zunehmend dazu gedrängt, die Lockerungen in seinem Land zu verteidigen. Die NRW-Landesregierung steht unter anderem wegen ihres Plans zu Schulöffnungen in der Kritik. Auch will man in NRW bereits im ersten Schritt Möbelhäuser öffnen.

Kritik für sein Vorgehen musste Laschet etwa von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) einstecken. “Bayern ist vorsichtiger als andere Bundesländer”, betonte Söder in einer Regierungserklärung am Montag. “Wir erleichtern in Stufen, aber nicht so überstürzt wie der ein oder andere”, so Söder mit Blick auf andere Bundesländer. Auch Sachsen öffnet ab dieser Woche schrittweise seine Schulen.

Unterstützt wird Laschets Vorgehen vor allem von den Arbeitgebern. Auch die Zufriedenheit bei den Bürgern war zuletzt hoch. 70 Prozent der Wahlberechtigten stellen der NRW-Landesregierung ein positives Zeugnis aus, heißt es im aktuellen NRW-Trend, den das Forschungsinstitut Infratest dimap im Auftrag des WDR-Magazins „Westpol“ erstellt hat.

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Gesundheitsminister Spahn zur aktuellen Corona-Lage im Gesundheitswesen

12.56 Uhr: Auf eine Frage nach dem unterschiedlichen Vorgehen der jeweiligen Länder sagt Spahn: „Es war auch in den vergangenen Wochen so, dass es einen gemeinsamen Korridor gibt zwischen den Ministerpräsidenten.“ Wegen dem regional verschiedenen Infektionsgeschehen seien aber auch unterschiedliche Entscheidungen getroffen worden. Spahn: „Ich bleibe dabei, dass alle, die jeweils verantwortliche Entscheidungen treffen, das Thema Abstand und Hygiene als oberste Prämisse und Leitmotiv haben.“

12.42 Uhr: Spahn geht weiter konkret auf das Thema Kontaktverfolgung ein. Hier sollen die Mitarbeiter im öffentlichen Gesundheitsdienst aufgestockt werden, um die Kontaktverfolgung bei Infektionsfällen besser gewährleisten zu können.

Auch auf das Thema Digitalisierung des Meldewesens geht Spahn ein. Digitale Lösungen seien unerlässlich, um Kontaktketten schnell und genau zu identifizieren sowie gefährdete Kontakte über das weitere Vorgehen informieren zu können.

12.35 Uhr: Es sei in den letzten Wochen einiges erreicht worden, beginnt Spahn. “Es ist gelungen, dass unsere Intensiv-Kapazitäten nicht unter Stress geraten sind.” Heute beginnen erste Lockerungsmaßnahmen über das Ausbruchsgeschehen”, sagt Spahn. Ziel sei es weiterhin, Infektionsketten zu unterbrechen. Es brauche Meldungen über das Infektionsgeschehen. Dies sei wichtig für die Nachverfolgung von Kontakten.

12.13 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn informiert ab 12.30 Uhr zur aktuellen Lage. Hier auf FOCUS Online können Sie das Statement mitlesen.  

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Weitere Statements zum Coronavirus finden Sie auf der nächsten Seite.

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