Virus-Krise live: Regierung informiert in Pressekonferenz über aktuelle Lage

0
184

Bundesregierung zur aktuellen Lage

12.52 Uhr: Um 13 Uhr, zeitgleich mit der Plenumssitzung des Bundestages, findet auch eine Pressekonferenz der Bundesregierung statt. Anlässlich der aktuellen Lage in der Corona-Kise informiert die Regierung über den aktuellen Zustand in Deutschland.

Wie Sie die Pressekonferenz live verfolgen können,

lesen Sie hier. 

Laschet will nächste Woche über weitere Lockerungen nachdenken

11.27 Uhr: In der Corona-Krise plädiert Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) dafür, dass Bund und Länder bei ihren nächsten gemeinsamen Beratungen am 30. April weitere Lockerungen des öffentlichen Lebens erwägen. Zwar sei dann noch nicht klar, wie die bereits beschlossenen Maßnahmen sich auswirkten, sagte Laschet der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vom Mittwoch. “Ich glaube trotzdem, dass man noch einmal über ein paar weitere Maßnahmen nachdenken muss.”

Dazu zählte der CDU-Politiker vor allem den Sport. “Wenn die Jugendlichen jetzt alle in Shoppingmalls gehen oder sich in Parks treffen, statt auf den Sportplatz zu gehen, ist das ja auch nicht Sinn der Sache”, sagte Laschet. Weitere Öffnungen sollten nach Laschets Worten aber auch Kindertagesstätten, Spielplätze und Schulen betreffen.

Laschet kritisierte, dass die Lebenswirklichkeit vieler Kinder durch die Corona-Politik aus dem Blick geraten sei. “Was hätte das für Konsequenzen, wenn bis zu den Sommerferien die Kitas geschlossen wären? Diese Dimensionen, die jahrelang zu Recht extrem hochgehalten wurden, sind völlig verdrängt”, gab der Düsseldorfer Regierungschef zu bedenken.

Für viele Kinder gebe es außerdem keine Möglichkeit, zu Hause zu lernen. “Diese Gruppe ist total vergessen, über die redet keiner”, sagte Laschet. Grundsätzlich sprach sich der NRW-Ministerpräsident in der Corona-Krise für eine “Kultur der offenen transparenten Abwägung” aus. “Wir müssen klar sagen, dass auch wesentliche Schäden durch die harten Maßnahmen entstanden sind”, sagte Laschet.

Paul-Ehrlich-Institut: Erste klinische Impfstoff-Studie genehmigt

11.19 Uhr: Wie die Prüfung ablaufen wird und wann sie startet, erklärt PEI-Präsident Klaus Cichutek vorerst nicht. In Deutschland werden nach Angaben von Cichutek in diesem Jahr voraussichtlich insgesamt vier klinische Studien mit einem Impfstoffkandidaten starten. Dass bereits in diesem Jahr ein erster zugelassener Impfstoff für die allgemeine Bevölkerung bereit steht, hält Cichutek für unwahrscheinlich. 

11.14 Uhr: Dafür dass eine Prüfung genehmigt werde, gäbe es bestimmte Voraussetzungen, erklärt der Instituts-Chef. Es müsse zunächst eine Impfstoffplattform ausgewählt werden – hier wählte das Paul-Ehrlich-Institut die sogenannte RNA-Plattform.

11.10 Uhr: “Die Erprobung von Impfstoffkandidaten am Menschen ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu sicheren und wirksamen Impfstoffen gegen Covid-19 für die Bevölkerung in Deutschland und darüber hinaus”, teilte das PEI mit. Die Genehmigung sei das Ergebnis einer sorgfältigen Bewertung des potenziellen Nutzen-Risiko-Profils des Impfstoffkandidaten. 

11.08 Uhr: Die primären Aufgaben des Instituts seien, die Probanden und Patienten zu schützen und die Arzneimittelentwicklung zu unterstützen, so Cichutek.

11.04 Uhr: Jetzt informiert das Paul-Ehrlich-Institut darüber, dass die erste klinischen Impfstoffstudie genehmigt wurde. Zunächst will das Institut über die eigene Rolle im Zusammenhang mit Arzneimitteln sprechen, erklärt Prof. Dr. Klaus Cichutek, der Präsident des Instituts.

Paul-Ehrlich-Institut informiert über Impfstoff-Studie gegen Corona

Mittwoch, 22. April, 8.40 Uhr: Das Paul-Ehrlich-Institut informiert am heutigen Mittwoch (11.00) über die erste klinische Prüfung eines möglichen Impfstoffs gegen Sars-CoV-2 in Deutschland. Das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel mit Sitz in Langen hat zu einem Online-Pressebriefing eingeladen. Das Statement können Sie hier mitlesen.

Weltweit arbeiten Wissenschaftler derzeit an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen das neuartige Coronavirus. In China und den USA sind erste klinische Studien mit Impfstoffkandidaten bereits gestartet, in Deutschland gibt es noch keine solche Studien. Aber auch hierzulande arbeiten mehrere Forschungsinstitute sowie Pharma- und Biotech-Unternehmen mit Hochdruck an der Entwicklung von Impfstoffen gegen Sars-CoV-2.

Österreichs Kanzler Kurz präsentiert Lockerungsplan – Entscheidung über Ausgangsbeschränkungen in der kommenden Woche

13.24 Uhr: Kurz betont: “Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, dass wir diesen Weg weiter so erfolgreich gehen werden. Wir gehen hier schneller als andere Länder zu etwas wie neuer Normalität über.”

Der Kanzler bittet die Österreicher darum, „dass wir den Weg weiter behutsam gehen, sodass wir uns nicht den gemeinsamen Erfolg zunichtemachen“.

13.17 Uhr: Die Ausgangsbeschränkungen laufen in der derzeitigen Form noch bis Ende April. Eine Neuregelung für die Phase ab Mai will Kurz kommenden Dienstag präsentieren. Ab 1. Mai können alle Geschäfte wieder öffnen, auch Dienstleistungen wieder angeboten werden. Konkret nennt Kurz Friseure und Kosmetiker.

Ziel sei es zudem, dass ab 15. Mai die Schulen schrittweise wieder den Unterricht aufnehmen könnten. Für Abiturienten und Lehrlinge solle die Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen bereits ab dem 4. Mai beginnen.

Ab dem 15. Mai sollen zudem die Restaurants wieder geöffnet werden – allerdings nur bis 23 Uhr. Mitarbeiter der Gaststätten müssten dann einen Mund-Nasen-Schutz tragen, für die Zahl der Gäste gelte eine Obergrenze, sagt Sebastian Kurz. 

13.14 Uhr: Kurz beginnt: “Die Maßnahmen, die wir gesetzt haben, zeigen Wirkung. Wir haben am Wochenende erstmals die Situation gehabt, dass die Zahl der Neuinfektionen auf unter 100 gesunken ist. Wir können den Plan der Lockerungen fortsetzen.”

Kurz appelliert: “So viel Freiheit wie möglich, so viel Einschränkung wie notwendig. Die Eigenverantwortung wird immer wichtiger werden.”

13.10 Uhr: Österreichs Kanzler Sebastian Kurz will am Mittag über die aktuelle Corona-Lage in Österreich informieren. Wird es weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen geben?

In Österreich sind offiziellen Angaben zufolge 470 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Von der durch die Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise ist ein großer Teil der Bevölkerung betroffen: Fast 900.000 Österreicher arbeiten derzeit auf Kurzarbeit.

RKI-Vize warnt vor zweiter Corona-Welle

10.25 Uhr: Auch RKI-Vize Schaade erachtet die Gefahr einer zweiten Welle bei einer zu schnellen Lockerung der Corona-Maßnahmen als “groß” an. “Je weniger vernünftig oder je weniger wir das Virus hindern, umso mehr wird das Virus auch wieder auf seine eigentliche Reproduktionszahl, die Basisreproduktionszahl, zurückfallen. Die liegt zwischen 2 und 3. Wenn wir so tun, als wäre nichts, wird es auch wieder einen Ausbruch geben.” Bei der schrittweisen Rücknahme sei das Risiko, dass es wieder zu vermehrten Infektionen komme, gegeben.

Es werde sicherlich “viele Monate dauern bis wir wieder eine Situation haben, die uns erlaubt, wieder in den Alltag zu gehen”, so Schaade.

 

RKI-Vize Schaade: “Es muss viel obduziert werden”

10.16 Uhr: Schaade äußert sich nun zum Thema Obduktionen bei Covid-19-Patienten: “Eine Obduktion birgt auch ein gewisses Infektionsrisiko.” Daher schien es dem RKI zunächst geboten, Obduktionen ausdrücklich zu empfehlen. Schaade sagt nun: “Wir möchten aber auf keinen Fall, dass wenig obduziert wird. Bei einer neuen Erkrankung brauchen wir viele Erkenntnisse, daher muss auch viel obduziert werden.” Aber dies dürfe nur unter den notwendigen Sicherheitsvorkehrungen geschehen.

Inzwischen sei bekannt, dass mehr Organe betroffen seien, als zunächst in den Berichten aus China absehbar war. Es gebe inzwischen Erkenntnisse, dass etwa auch Herz und Niere betroffen sein könnten. “Das sind Erkenntnisse, die man systematisch sammeln muss, um die Krankheit weiter zu erforschen.”

10.12 Uhr: “Der Anteil der Todesfälle ist zuletzt kontinuierlich gestiegen”, sagt RKI-Vizepräsident Schaade. Dies hänge vor allem mit mehr Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen zusammen. “Wir sehen viele Erkrankungen bei alten Menschen. 60 Prozent der Verstorbenen waren 70 Jahre oder älter. Wir müssen leider auch mit weiteren Todesfällen rechnen.”

Reproduktionszahl lag am Montag bei 0,9

10.10 Uhr: RKI-Vize Schaade weiter: Die betroffenen Personen in Deutschland sind im Durchschnitt 50 Jahre alt. Männer und Frauen sind in etwa gleich häufig betroffen.

10.05 Uhr: Gestern lag die Reproduktionszahl bei 0,9. Hier gebe es jedoch starke regionale Unterschiede. Im Mittel stecke jedoch jede Person eine weitere Person mit dem Virus an. In der letzten Woche sei der höchste Anstieg der Todesfälle zu sehen gewesen. “Es wird auch weiterhin vor Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern berichtet.”

10.03 Uhr: Auch auf das Thema Mundschutz geht er ein: “Wer akute Atemwegssymptome hat, bleibt bitte zuhause. Es ist immer noch wichtig, Abstand zu halten”, betont Schaade. “Wir empfehlen, wenn sich mehrere Menschen im öffentlichen Raum aufhalten oder der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes.” Schaade weist aber auch darauf hin, dass der Mund-Nase-Schutz kein sicherer Schutz ist. Medizinische Masken sollten in jedem Fall dem medizinischen Personal vorbehalten sein.

“Es ist kein Ende der Epidemie in Sicht”

10.01 Uhr: “Wir haben in den vergangenen Wochen einiges erreicht. Ernst ist die Situation aber immer noch. Es ist kein Ende der Epidemie in Sicht. Die Fallzahlen können wieder steigen”, beginnt RKI-Vize Lars Schaade. “Wir alle können und müssen dazu beitragen, die Fallzahlen klein zu halten – aus Solidarität gegenüber dem medizinischen Personal und aus Solidarität gegenüber den Risikogruppen.”

RKI zur aktuellen Corona-Lage in Deutschland

08.55 Uhr: Gegen 10 Uhr wird der Vizepräsident des Robert-Koch-Instituts, Lars Schaade, den Lagebericht zur Coronavirus-Epidemie in Deutschland vorstellen. Hier können Sie das Statement mitlesen.

SPD-Europapolitiker Achim Post fordert gemeinsame Anleihen

09.48 Uhr: Vor dem Video-Gipfel der Staats- und Regierungschefs an diesem Donnerstag fordert der SPD-Europapolitiker Achim Post stärkere Zeichen des europäischen Zusammenhalts in der Corona-Krise. „Die Debatte über ein europäisches Wiederaufbauprogramm muss zeigen, dass Europa zu Solidarität und gemeinsamen Lösungen in der Lage ist, wenn es darauf ankommt“, sagte Post. Damit das europäische Wiederaufbauprogramm eine „wuchtige Wirkung“ entfalten könne, sollte sich es „in erheblichem Umfang“ auf neue gemeinsame europäische Anleihen stützen, drängt er.

Das Europäische Parlament schlägt dafür „Recovery Bonds“ vor. Anders als ursprüngliche Vorstellungen von Coronabonds seien diese „Recovery Bonds“ über die Verknüpfung mit dem EU-Wiederaufprogramm ein zielgerichtetes und begrenztes Instrument, betont Post. Hier seien Ängste vor unbegrenzter Schuldenvergemeinschaftung unbegründet.

Post betont: Deutschland selbst habe ein elementares Interesse, dass sich Europa insgesamt nach der Krise erhole. „Sonst können wir hier in Deutschland so viele Milliarden wie wir wollen aus dem Staatssäckel zaubern und bekommen doch keinen wirklich tragfähigen wirtschaftlichen Wiederaufschwung hin“, warnt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagfraktion.

Die wichtigsten Merkel-Aussagen in Kürze:

  • Die Bundeskanzlerin hat am Montag dazu aufgerufen, „weiter Kraft zu harten und strengen Maßnahmen aufzubringen“.
  • Merkel spricht davon, den Spielraum der Lockerungen möglichst eng auszulegen. Sie mahnt: Es gelte “sorgsam” und “konzentriert” zu bleiben. “Die Situation, die wir aktuell sehen, ist trügerisch. Was die Öffnung der Geschäfte bedeutet, sehen wir erst in 14 Tagen. Das macht die Sache so schwierig.”
  • Präzise Nachverfolgung der Infizierung sei oberstes Ziel. Zur Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes sollen 105 mobile Teams zur Nachverfolgung von Kontaktpersonen eingesetzt werden.
  • Ziel müsse es sein, so Merkel, den Reproduktionsfaktor dauerhaft unter 1,0 zu halten.
  • Merkel warnt vor einem neuen Shutdown: Es gelte, erreichte Erfolge nicht zu gefährden und „keine Sekunde leichtsinnig zu werden“. Die Verhinderung eines Rückschritts sei nicht nur im Interesse der Pandemie, sondern auch der Wirtschaft und der Gesellschaft.

Surftipp: Friseure dürfen schon bald wieder öffnen – doch es gibt Bedingungen

Weitere Statements zum Coronavirus finden Sie auf der nächsten Seite.

Mehr Informationen zu Virus-Krise:

[Coustom ad_2]
Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here