Virus-Krise: RKI informiert über Lage und präsentiert App, die Symptome erkennt

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10.43 Uhr: Eine Journalistin fragt, wie groß die Stichproben der neuen Daten-App sein müssen, damit das RKI aussagekräftige Zahlen erhält. Laut RKI-Mediziner Borkmann hoffe man, zehn Prozent der deutschen Smart-Watch-User zu erreichen. “Aber schon ein Prozent wäre klasse für den Erkenntnisgewinn.”

10.38 Uhr: Die Uni Erlangen habe inzwischen Plasma zur Heilung von Corona ins Gespräch gebracht, sagt ein Journalist und fragt den RKI-Chef, was er davon halte. “Den Ansatz halte ich auf jeden Fall für vielversprechend”, so Wieler.

10.34 Uhr: Es komme gar nicht auf Zahlen an, macht Wieler deutlich. Der entscheidende Punkt sei weiterhin, dass “wir genügend freie Betten in den Krankenhäusern haben”. Zeil sei weiterhin, die Epidemie zu verlangsamen und somit jeden Erkrankten behandeln zu können.

10.27 Uhr: Eine Journalistin fragt den RKI-Chef nach Sonderplänen für Risikogruppen, sobald die derzeitigen Maßnahmen gelockert werden. Wieler verweist auf bereits ausgesprochene Empfehlungen auf der RKI-Website. Diese würden kontinuierlich überarbeitet werden, so der Mediziner. “Wir sind mit einer Pandemie konfrontiert, die es so noch nicht in unserer Zeit gab, da gibt es natürlich keine Blaupausen für das Handeln.”

10.23 Uhr:  Man müsse drei Arten von Schutzmasken unterscheiden, erklärt der RKI-Chef. Erstens die FFP2- oder FFP3 Masken, diese Masken würden einen selbst und andere vor einer Infektion schützen. Zweitens Operations-Masken. Diese schützen ausschließlich andere, nicht einen selbst.. Und die dritte Art, der Masken, “Community- oder Textilmasken”, schütze tatsächlich auch zu einem gewissen Maß. Aber ausschließlich andere. “Dieser zusätzliche Textilschutz darf nicht dazu führen, dass Menschen sich in Sicherheit wiegen”, betont der Mediziner. “Hygiene und Abstandhalten müssten dringend als erste Maßnahme weiterhin eingehalten werden.”

10.17 Uhr: Wie kann man die Maßnahmen schrittweise wieder lockern, will eine Journalistin wissen.  Wieler betont: “Ich bevorzuge von einer Übergangsphase zu sprechen, nicht von einer Exit-Strategie.”

10.14 Uhr: Diese neue App erfasse, so Wieler, PLZ, Körperdaten, Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht und einige Vitaldaten. Die Daten würden dann vom RKI wissenschaftlich aufgearbeitet werden und anschließend in eine interaktive Karte fließen.

10.09 Uhr: RKI-Chef Wieler teilt mit, dass es ab heute eine Corona-Daten-Spende-App kostenlos zum Download in den Appstores gibt. Bei dieser App können Nutzer Daten freiwillig dem RKI zur Verfügung stellen. Die Idee dahinter sei, dass viele Deutsche ohnehin ihre Vitalfunktionen mit solchen Smart-Watches und Fitnessarmbändern tracken würden. Die App sammle solche Daten – nach freiwilliger Freigabe durch die Nutzer. Aber Wieler warnt: Die App erkenne zwar Symptome, aber kann keine Covid-19-Erkrankungen erkennen.

“Von einer Entspannung kann noch nicht ausgegangen werden”

10.06 Uhr: Die Zunahme der Todesfälle ist auf die steigenden Fallzahlen in Pflegeheimen und Krankenhäusern zurückzuführen. Die derzeitige Todesrate betrage 1,6 Prozent. Das durchschnittliche Alter der Verstorbenen läge bei 80 Jahren, die jüngste verstorbene Person wäre 28 Jahre alt gewesen. Sie litt an Vorerkrankungen. Es sei mit einem weiteren Anstieg der Todesfälle zu rechnen. “Von einer Entspannung kann noch nicht ausgegangen werden”, so Wieler.

10.05 Uhr: Die Betroffenen sind im Durchschnitt 48 Jahre alt, Männer und Frauen sind gleich betroffen. Die häufigsten Symptome sind Husten, Fieber und Schnupfen. Für zwei Prozent ist bekannt, dass sie eine Lungenentzündung entwickelt haben. 14 Prozent der Infizierten in Deutschland mussten ins Krankenhaus. “Es wurde eine Hospitalierung empfohlen”, so Wieler.

10.03 Uhr: In Deutschland gibt es Stand heute 99.225 Infiziertenfälle. 1.607 Deutsche sind an dem Virus gestorben.

10.00 Uhr: Jetzt informiert das RKI über die neuen Entwicklungen und Zahlen zur Corona-Pandemie. RKI-Chef Lothar Wieler beginnt mit seinem Eingangsstatement. Weltweit sind mehr als eine Million Menschen infiziert, nahezu alle Ländern sind betroffen, so Wieler. “Das Geschehen ist weiterhin sehr dynamisch und wir haben weiterhin steigende Fallzahlen.”

Das Briefing des Robert-Koch-Instituts heute um 10 Uhr

09.28 Uhr: Heute wird das Robert-Koch-Institut (kurz: RKI) kurz vor die Kameras treten und darüber informieren, wie sich die Lage aus ihrer Sicht weiterentwickelt hat. Das Briefing beginnt um 10 Uhr.

Das RKI in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Dienstag mit 99.225 angegeben – ein Plus von 3834 seit dem Vortag. Die in der US-Stadt Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität (JHU) meldete 103.375 Infizierte. Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte bislang 1607 Todesfälle, die JHU 1810 Tote. So sehen Sie die Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts live im Internet.

Merz: “Als Staatsbürger dieses Landes kann man trotz der Krise gut schlafen”

Dienstag, 7. April, 09.06 Uhr: Der Kandidat um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, wurde am 15. März positiv auf das das Coronavirus getestet. In seinem ersten TV-Interview nach überstandener Erkrankung und 14-tägiger Quarantäne äußert sich der CDU-Politiker gegenüber dem RTL-Frühmagazin “Guten Morgen Deutschland” über das Krisenmanagement der Bundesregierung.

Über Spekulationen einer fünften Amtszeit Merkels:

„Ich finde, dass die Bundesregierung in ihrer ganzen Breite die Arbeit im Augenblick wirklich gut macht. Als Staatsbürger dieses Landes kann man trotz der Krise gut schlafen. Es gab vor der Krise eine schwierige Phase mit wirklich schlechten Wahlergebnissen. Aber das ist jetzt vorbei: In der Krise muss die Bevölkerung hinter der Regierung stehen und das gilt für mich auch.“

Zu seiner eigenen Corona-Infektion:

„Mir geht es wieder gut. Ich hab eine leichte bis mittelschwere Grippe gehabt, mit Symptomen, die ich bis dahin so nicht kannte. Es hat länger gedauert als eine normale Grippe normalerweise dauert bei mir – zum Schluss ein lästiger Schnupfen. Ich bin jetzt seit gut einer Woche wieder gesund. Ich hab das Gefühl, ich hab´s hinter mir.“

Zu der Debatte über einen Ausstieg aus den Corona-Maßnahmen:

“Ich kann sehr gut verstehen, dass die Menschen und auch Unternehmen jetzt darauf drängen zur Normalität zurückzukehren, aber diese Normalität wird es so schnell in Deutschland und der Welt nicht geben. Wie die Mediziner sagen, steht die Welle auch noch vor uns, das heißt wir werden mit den Schutzmaßnahmen leben müssen und dann kann man es nur ganz langsam wieder zurück wagen in den Alltag. Ich vermute mal, das wird schon der 20. April mindestens werden und insofern halte ich das auch für richtig, was die Bundeskanzlerin gestern gesagt hat. Wir richten uns darauf ein, dass es noch länger dauern dürfte.”

Über derzeitigen Maßnahmen der Bundesregierung:

„Ich bin sehr dafür, dass wir die Steuern mittelfristig senken. Die Steuerbelastung ist schon vor der Krise zu hoch gewesen. Aber wir werden ganz andere Maßnahmen ergreifen müssen, um die Unternehmen in Deutschland durch die Krise zu steuern. Das Wichtigste ist das, was die Bundesregierung jetzt auch macht. Der Bundeswirtschafts- und Finanzminister sorgen dafür, dass in der Krise die Unternehmen nicht in die Insolvenz gehen. Jedes Unternehmen, das durch die Krise kommt, ist ein Unternehmen das anschließend Arbeitsplätze wieder bereithalten kann. Insofern ist diese Strategie jetzt richtig. Danach wird es weitere Maßnahmen geben müssen. Die Eigenkapitalbasis der Unternehmen muss gestärkt werden. Die mittelständischen Unternehmen brauchen Nachfrage. Insofern wird da ein ganzes Maßnahmenbündel notwendig werden.“

Merkel: “Selbstverständlich werden wir zu dem freien Leben zurückkehren”

16.49 Uhr: Das war es von der Pressekonferenz der Kanzlerin. Wir fassen zusammen: Man habe in der Coronakrise einen Schritt nach vorne gemacht, für eine Lockerung der Maßnahmen sei es dennoch zu früh. Eine mögliche Maskenpflicht schloss Merkel zumindest nicht aus, man höre sich dabei derzeit Vorschläge aller Experten an. Zudem regte Merkel an, dass man bei der Produktion von Schutzausrüstung eine “Säule der Eigenfertigung” brauche.

 

16.46 Uhr: Ein Reporter fragt Merkel, ob sie garantieren könne, dass die laufenden Maßnahmen vollständig wieder zurückgefahren werden könne. “Natürlich” könne sie das garantieren, sagt Merkel: “Selbstverständlich werden wir zu dem freien Leben zurückkehren”, wenn es die gesundheitliche Lage zulasse – das sage sie auch als “freiheitsliebende Bürgerin”.

16.43 Uhr: Bei den Zahlen sehe man derzeit, dass man einen Schritt vorangekommen sei. Dennoch sei es zu früh, an den bisher bis zum 19. April beschlossenen Maßnahmen zu rütteln, so die Bundeskanzlerin.

16.41 Uhr: Angesprochen auf eine mögliche Maskenpflicht sagt Merkel, dass sich die Regierung derzeit die Vorschläge aller Experten anhören. Wichtig dabei sei jedoch die Pflege dieser Masken. 

16.39 Uhr: Nun dankt Merkel den Deutschen. Sie sei sehr dankbar, dass viele Deutsche zuhause bleiben würden – gerade trotz des guten Wetters. Die “überwiegende Mehrheit der Deutschen” halte sich an die “sehr harten” Regeln, so die Bundeskanzlerin.

Merkel zu möglichen Ausstiegs-Szenarien: „Wir wären eine schlechte Bundesregierung, wenn wir jetzt schon ein Datum nennen würden“

16.37 Uhr: “Wir wären eine schlechte Bundesregierung, wenn wir jetzt schon ein Datum nennen würden”, so Merkel, angesprochen auf eine mögliche Lockerung der Maßnahmen. Österreich sei Deutschland zeitlich schon in der gesamten Krise ein wenig voraus gewesen, so Merkel. In jedem Fall werde es ein schrittweises Ende.

16.33 Uhr: Nun geht Merkel auf Fragen der anwesenden Journalisten ein. Neue Maßnahmen hat die Bundeskanzlerin bisher nicht angekündigt.

16.32 Uhr: Es sei klar, dass man bei der Coronakrise von einer Naturkatastrophe sprechen können, so Merkel.

Merkel: “Deutschland wird es auf Dauer nur gutgehen, wenn es Europa gut geht”

16.30 Uhr: Die Europäische Union stehe vor der größten Bewährungsprobe seit ihrer Gründung, sagte die Kanzlerin am Montag in Berlin. Die Pandemie sei ein “symmetrischer Schock”, der alle Staaten gleichermaßen betreffe. Es sei das Interesse aller EU-Staaten, auch Deutschlands, dass Europa stark aus dieser Bewährungsprobe hervorgehe. “Auch Deutschland wird es auf Dauer nur gut gehen, wenn es Europa gut geht”, sagte sie.

16.27 Uhr: Am Donnerstag werde man im Corona-Kabinett den Punkt” Eigenherstellung von Schutzartikeln” noch mal besprechen. Federführend soll dabei das Wirtschaftsministerium von Peter Altmaier sein.

16.26 Uhr: Das Robert-Koch-Institut werde in Zukunft keine einzelnen Risikogebiete mehr ausweisen, so Merkel. Stattdessen sei die “ganze Welt ein Risikogebiet”.

16.25 Uhr: Merkel fordert eine “Säule der Eigenfertigung” bei medizinischen Schutzartikeln. Diese werden zur Zeit hauptsächlich in Asien hergestellt werden.

16.24 Uhr: Nun ist Merkel da, es kann losgehen.

16.20 Uhr: Nach wie vor ist keine Kanzlerin zu sehen.

16.16 Uhr: Noch verspätet sich die Kanzlerin – lange dürfte es aber nicht mehr dauern.

16.11 Uhr: Noch ist das Rednerpult leer, in wenigen Minuten dürfte Bundeskanzlerin Angela Merkel allerdings ihre Pressekonferenz beginnen. Gespannt wird erwartet, ob – und wenn ja, welche – neuen Corona-Maßnahmen die Kanzlerin verkündet.

Merkel tritt heute um 16.15 Uhr vor die Kameras

15.13 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt am Nachmittag eine Pressekonferenz zu den weiteren Maßnahmen der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Nachdem sich die Kanzlerin am Vormittag mit dem sogenannten Corona-Krisenkabinett beraten hat, ist zu erwarten, dass die neuen Maßnahmen Ergebnisse aus dieser Runde sind. Womit zu rechnen ist, erfahren Sie hier.

Surftipp: Ausgangssperre ausgerufen – Das bedeutet shutdown

Regierung will keinen Stichtag für Lockerung nennen

13.46 Uhr: In Bezug auf Tracing-Apps verweist Seibert auf die Aussage des Kanzleramtschefs Helge Braun. Es mache keinen Sinn, viele verschiedene Apps zu haben, es müsse eine grenzüberschreitende App geben.

Zudem sei Freiwilligkeit bei der Nutzung der Apps besonders wichtig. Seibert betont allerdings den “nennenswerten Beitrag”, den die Menschen leisteten, wenn sie eine Tracing-App nutzten.

“Es darf niemand einreisen, der keinen triftigen Grund vorweisen kann”

13.40 Uhr: Das Gesundheitsministerium werde die Flugunternehmen verpflichten, die Passagierdaten an die jeweilige Gesundheitsbehörde zu übermitteln, die wiederum verfolgen solle, ob sich die Menschen sich an die Quarantäneauflagen hielten, erklärt Grünewalder. Einzig die örtliche Gesundheitsbehörde prüfe die Einhaltung der Quarantäneauflagen.

13.38 Uhr: “Es darf niemand einreisen, der keinen triftigen Grund vorweisen kann”, betont Grünewalder im Hinblick auf die Regellockerungen in Österreich. Offen lässt er hingegen, ob nun an der Grenze zu Österreich jetzt verstärkt kontrolliert wird.

13.34 Uhr: Wie will die Bundesregierung die Ausnahmen und damit auch Verstöße prüfen? Grünewalder erklärt hierzu: “Umgesetzt werden sollen die Maßnahmen durch die Länder”, sagt er. Es gebe bereits verstärkte Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen. Allerdings sollen die Pläne in den nächsten Tagen noch konkretisiert werden, so Grünewalder weiter.

13.30 Uhr: Es gebe allerdings Ausnahmen von dieser Regelung, etwa für Berufspendler und Geschäftsreisende. “Die Neue Regelung soll in Abstimmung mit den Bundesländern am 10. April in Kraft treten”, so Grünewalder weiter.

13.29 Uhr: Zuvor war bereits beschlossen worden, dass Menschen nur in ausgewählten Fällen noch nach Deutschland einreisen dürfen , sagt Björn Grünewalder, Sprecher des Innenministeriums . Die Regierung schlägt nun vor, dass die Personen, die noch einreisen dürfen, zunächst für 14 Tage in Quarantäne sollen. Es handele sich um einen Vorschlag an die Länder. Man arbeite mit ihnen nun an der Umsetzung.

13.25 Uhr: “Es gilt der Eindruck, dass die allermeisten Menschen in Deutschland nicht nur in Umfragen erklären, dass sie die Maßnahmen für sinnvoll halten, sondern sich auch an sie halten”, betont Seibert.

“Wir können jetzt keine Exit-Stichtage nennen”

13.23 Uhr: Bei der Frage nach einer Exit-Strategie verweist Seibert auf den Podcast der Kanzlerin vom Wochenende. “Die Bundeskanzlerin hat auch gesagt, dass es unverantwortlich wäre, wenn sie jetzt falsche Hoffnungen machen würde”, so Seibert weiter. “Deshalb können wir jetzt keine Exit-Stichtage nennen.”

13.19 Uhr: “Für eine inländische Produktion muss gesichert sein, dass entsprechende Vorprodukte vorhanden sind”, so Regierungssprecher Steffen Seibert. Das prüfe das Gesundheitsministerium. derzeit.

13.14 Uhr: Man habe den Unternehmen, die bereits seien, Masken zu produzieren, einen Rahmenvertrag angeboten, sagte Berve-Schucht. Einige Unternehmen seien bereits eingestiegen. Bislang seien 37 Millionen Masken bestellt worden, so Berve-Schucht weiter.

13.11 Uhr: Derzeit handele es sich um freiwillige Meldungen der Krankenhäuser. Noch sei aber auch nicht klar, wann man mit verlässlichen Zahlen bezüglich freier Betten rechnen kann, so Berve-Schucht weiter.

13.09 Uhr: In Deutschland seien nach aktuellen Erkenntnissen rund 10.000 Beatmungsbetten frei, sagte Doris Berve-Schucht, Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Einen genauen Stand könne man aber derzeit nicht nennen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) habe angeordnet, dass die Krankenhäuser ihre Betten künftig melden müssen.

13.05 Uhr: Nun informiert die Bundesregierung in einer Pressekonferenz

Österreich ändert die Corona-Regeln

Topmeldung, 11.30 Uhr: Österreich will seine drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus direkt nach Ostern langsam lockern. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gab am Montagmittag in einer Pressekonferenz Folgendes bekannt:

  • Ab dem 14. April sollen kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkten unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen
  • Alle weiteren Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure dürfen ab dem 1. Mai ihren Betrieb weiterführen
  • Hotels und Gastronomie sollen stufenweise ab Mitte Mai wieder aufmachen dürfen
  • Mitte Mai soll der Schulbetrieb weitergehen, die Universitäten werden im Sommersemester ihr Angebot ausschließlich online anbieten
  • Es finden bis Ende Juni keine Veranstaltungen statt
  • Das Tragen eines Mundschutz ist in allen österreichischen Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend

Die Pressekonferenz im Ticker-Protokoll:

11.25 Uhr: Vizekanzler Kogler fügt abschließend an, dass bis Ende Juni in Österreich keine Veranstaltungen stattfinden werden.

11.22 Uhr: “Der vorgestellte Zeitplan ist natürlich auch davon abhängig, ob wir so stabil bleiben, wie wir es jetzt sind”, so Kogler.

11.20 Uhr: Österreichs Vizekanzler Werner Kogler dankt zunächst der Bevölkerung für die Kooperation. “Auf diese Art und Weise haben wir einen dramatischen Rückgang, im positiven Sinne, aller Zahlen erreicht.”

11.16 Uhr: Sebastian Kurz teilt mit, dass das verpflichtende Tragen von Mundschutz in Österreich auf die öffentlichen Verkehrsmittel ausgeweitet wird. Zuvor mussten die Österreicher nur beim Einkaufen in Lebensmittelgeschäften Masken tragen.

11.15 Uhr: Die geltenden Ausgangsbeschränkungen in Österreich werden laut Kurz bis Ende April verlängert.

11.14 Uhr: Bis Mitte Mai wird in Österreich weiterhin “Home-Schooling” betrieben. Der komplette Uni-Betrieb wird im Sommersemester ausschließlich online erfolgen.

11.12 Uhr: Kleine Geschäfte bis 400 qm, sowie Bau- und Gartenmärkte sollen ab Dienstag, den 14. April wieder öffnen, teilt Kurz mit. Alle weiteren Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure dürfen ab dem 1. Mai ihren Betrieb weiterführen. Die Öffnung von Hotels und Gastronomie soll stufenweise ab Mitte Mai folgen.

11.09 Uhr: Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz ist in Wien vor die Pressevertreter getreten. Vor allem mit Blick auf das Osterfest bat Kurz die Menschen darum, weiter soziale Kontakte zu meiden und voneinander Abstand zu halten. Er fügte hinzu: “Bleiben sie zusammen mit den Menschen, mit denen sie gemeinsam wohnen.”

Werden ab Ostern die Maßnahmen gelockert? Jetzt spricht Österreichs Kanzler Kurz

10.50 Uhr: Gleich informiert die österreichische Regierung über das weitere Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus. Es wird erwartet, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und weitere Mitglieder des Kabinetts erste Lockerungen der drastischen Anti-Corona-Maßnahmen für nach Ostern verkünden.

Grenzkontrollen ausweiten: In NRW wächst nun der Widerstand gegen Seehofers Plan

08.37 Uhr: Der Plan von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), die verschärften Grenzkontrollen auf Übergänge zu weiteren Nachbarländern auszudehnen, stößt auf Widerstand. Heute solle der Vorstoß im so genannten Corona-Kabinett besprochen werden. Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) ging gegenüber FOCUS Online auf Distanz. Er sieht vor allem Probleme beim Blick auf die Nachbarn Niederlande und Belgien. „Grenzkontrollen mit langen Wartezeiten im europäischen Binnenmarkt können Lieferketten enorm stören“, warnt Wüst.

„Das kann mehr Schaden anrichten, als nützen.“ Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Fleisch, Käse kämen für viele Händler in Nordrhein-Westfalen von Produzenten oder aus Logistikcentern in den Niederlanden. „Und was aus Übersee kommt wie zum Beispiel Südfrüchte, kommt häufig über die Häfen Rotterdam und Antwerpen.“ Er lehnt Seehofers Plan daher ab. Gestern war es nach Informationen von FOCUS Online schon in einer Schalte zwischen den Chefs der Staatskanzleien und dem Kanzleramt zu Meinungsverschiedenheiten gekommen. Das Bundesinnenministerium will nun auch für Grenzen nach Polen, Tschechien, Belgien und die Niederlande sowie an den Flughäfen strengere Einreisebedingungen einführen.

Sebastian Kurz verkündet Fahrplan für Zeit nach Ostern

Montag, 6. April, 8.17 Uhr: Die österreichische Bundesregierung wird um 11.00 Uhr die Menschen über das weitere Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus informieren. Es wird erwartet, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und weitere Mitglieder des Kabinetts bei einer Pressekonferenz erste Lockerungen der drastischen Anti-Corona-Maßnahmen ab dem 14. April verkünden. So sehen Sie die Pressekonferenz von Sebastian Kurz live im Internet.

 

 

Weitere Statements zum Coronavirus finden Sie auf den weiteren Seiten.

Mehr Informationen zu Virus-Krise:

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