Volkswagen: Ex-Chef Müller bekommt vom Autobauer 2700 Euro Rente – am Tag

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Teurer Ruhestand: Ex-VW-Chef: Autobauer zahlt Matthias Müller 2700 Euro Rente – am Tag

Vor zwei Jahren hat Matthias Müller den Posten als Volkswagen-Chef abgegeben. Er erhielt eine Abfindung in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags. Und das ist nicht alles. Zusätzlich zahlt der Autobauer üppige Ruhestandsbezüge. Der ehemalige Vorstandschef kassiert 2700 Euro Rente – jeden Tag.

Auch privat sammelt er Porsches: Matthias Müller war glücklich als Chef der Luxusmarke. Und die Verkäufe der teuren Fahrzeuge entwickelten sich unter seiner Führung positiv, die Familienclans Porsche und Piech jubelten.

2015 allerdings war es vorbei mit Müllers Traumjob bei Porsche. Volkswagen-Vorstandschef Martin Winterkorn trat im Zuge der Dieselaffäre zurück. Müller musste nach Wolfsburg wechseln und sollte den Volkswagen (VW)-Konzern als Krisenmanager durch schwierige Zeiten steuern. 

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2018 musste Müller allerdings als Chef bereits wieder abtreten. Er verlor den Machtkampf gegen Herbert Diess. Auch die Eigentümerfamilien ließen Müller fallen.

Volkswagen zahlt Müller 81.800 Euro Rente im Monat

Arm jedoch verlässt kein Manager VW. Müller erhielt vom Autobauer 17,8 Millionen Euro Abfindung. Das geht aus dem Geschäftsbericht 2018 hervor. Offiziell endet sein Arbeitsverhältnis mit VW heuer – Müller ist inzwischen offiziell Rentner und bekommt vom Konzern Ruhestandsbezüge.

Business Insider” hat den Vergütungsexperten Heinz Evers gebeten, die Rente des Ex-Vorstandchefs zu berechnen. Müller hat einen Anspruch auf 62 Prozent seines Fixgehalts aus dem Jahr 2016. Dieses lag bei 1,584 Millionen Euro. Aus dieser Summe ergibt sich eine monatliche Rente von 81.800 Euro. Das wiederum sind rund 2700 Euro Rente pro Tag.

Müller liegt mit dieser Summe laut “Business Insider” knapp hinter dem VW-internen Spitzenreiter – Winterkorn, der 3100 Euro Ruhegehalt am Tag erhält. Für Müllers Altersversorgung hat der Autobauer über die Jahre mehr als 30 Millionen Euro zurückgelegt.

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Inzwischen hat der Autobauer auf Drängen von Arbeitnehmervertretern die Altersbezüge der Vorstände etwas gekürzt – sehen lassen können sich die Summen aber weiterhin.

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Corona-Kurzarbeit trifft vor allem Autobauer – und Tourismushochburgen

Dass ehemalige Vorstände horrende Summen erhalten, ist vor allem in Zeiten der Coronavirus-Krise vielen ein Dorn im Auge. Gerade Standorte mit starker Automobilwirtschaft und Tourismusregionen weisen aktuell eine extrem hohe Quote an Kurzarbeit auf, wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht. So zeigten die Betriebe in Emden (56,0 Prozent) und Wolfsburg (52,2 Prozent) für die Mehrheit der Beschäftigten Kurzarbeit an – Standorte an denen Volkswagen produziert.

Update: Corona-Flaute am US-Automarkt – VW und BMW mit deutlichem Absatzminus

Die Corona-Pandemie hat den US-Automarkt im zweiten Quartal kräftig ausgebremst – das bekamen auch Volkswagen und BMW zu spüren. In den drei Monaten bis Ende Juni wurden nur 69933 Neuwagen mit dem VW-Logo verkauft, wie das Unternehmen am Mittwoch am US-Hauptsitz in Herndon, Virginia, mitteilte. Das entspricht einem dicken Absatzminus von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im ersten Halbjahr 2020 verzeichnete VW einen Verkaufsrückgang um 22 Prozent. Auch die Konzerntochter Audi erlitt einen herben Dämpfer – hier sackte der Quartalsabsatz im Jahresvergleich um 35 Prozent auf 34843 Autos ab. Im bisherigen Jahresverlauf sanken die Verkäufe um ein Viertel. Der ebenfalls zum VW-Konzern gehörende Sportwagenbauer Porsche wurde im zweiten Quartal knapp 20 Prozent weniger Autos los.

So kommentierten FOCUS Online-Leser diesen Beitrag:

“…wir hatten 1990 die Wahl und eine Mehrheit hat sich bewusst für dieses Wirtschaftssystem entschieden – Glanz und Gloria hatten eine größere Anziehungskraft als soziale Sicherheit.”

“Das ist genau das: Die ganz “Großen” betrügen und lügen bis zum Umfallen und man lässt sie gewähren. Man wird honoriert mit zweistelligen Millionenbeträgen und einer Rente von 81000 Euro im Monat. Wow, ist das, was wir kleinen Malocher und Rentner brauchen? Ja, wir haben keine Lobby in Berlin, dass einzige was bleibt sind Wahlen.”

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