Weitere Sammelklage gegen Handelsplattform Robinhood eingereicht

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Die beliebte Aktien- und Krypto-Handelsplattform Robinhood wird zum Ziel einer weiteren Sammelklage, nachdem die firmeneigene Trading-App Anfang März einen Betriebsausfall hatte, der für einige Anleger schwerwiegende Folgen hatte.

Laut einem entsprechenden Gerichtsdokument vom 25. März wurde die Klage von Bruce Queen „im Namen aller Robinhood Kunden in den USA“ eingereicht, die aufgrund des Ausfalls nicht handeln konnten und heftige Verluste hinnehmen mussten.

Ausfälle benachteiligen Kunden

Wie Cointelegraph am 2. März berichtet hatte, hatte Robinhood an besagtem Tag technische Probleme, die dazu führten, dass einige Kunden für mehr als 16 Stunden keine Aktien handeln konnten.

Der Zeitpunkt des Ausfalls war dabei denkbar ungünstig, da der Dow Jones an diesem Datum seinen stärksten Tagesgewinn in der Geschichte einfahren konnte.

Queen argumentiert, dass er am 28. Februar Verkaufsoption erworben hatte, die er am 2. März wieder verkaufen wollte. Allerdings wurde der gewünschte Verkauf am 2. März nicht abgewickelt und am Morgen des 3. März von Robinhood storniert. Dementsprechend musste Queen seine Option am 3. März zu einem niedrigeren Preis veräußern.

Technische Schwierigkeiten halten an

Obwohl der Kunde es am 3. März schaffte, seinen Kontrakt zu verkaufen waren die technischen Probleme von Robinhood an diesem Tag noch nicht vorbei. So ging sie erneut für knapp drei Stunden offline, wofür eine übermäßige Menge an Trade-Anfragen als Grund angegeben wurde.

Eine Woche später, am 9. März, kam es dann zu einem weiteren Ausfall, bei dem Kunden ebenfalls keine Aktien kaufen oder verkaufen konnten. Dies war ähnlich schwerwiegend, da die Aktienmärkte an diesem Tag wegen der Panik um das Coronavirus plötzlich stark abrutschten. So hat der Dow Jones 2.000 Punkte verloren, während es für den Nasdaq Composite um 7,3 % nach unten ging.

Am 12. März wurden nochmals Ausfälle der Handelsplattform gemeldet.

Queen hat bei den folgenden Ausfällen zwar selbst keinen Schaden erlitten, reicht die Sammelklage allerdings auch im Namen von Kunden ein, die an diesen Tagen geschädigt wurden.

Robinhood will Vertrauen zurückgewinnen

Die Reaktionen der Kunden auf die Ausfälle waren denkbar hitzig. Seitdem bemüht sich Robinhood, das zerstörte Vertrauen in Form von Gutschriften zurückzugewinnen, wobei die jeweilige Entschädigung von Fall zu Fall unterschiedlich ist.

Allerdings ließen sich die betroffenen Kunden dadurch noch nicht besänftigen, weshalb diese nach Einreichung der Sammelklage nun auf ein Gerichtsverfahren hoffen.

Im US-Bundesstaat Florida wurde bereits eine weitere Sammelklage wegen den Ausfällen der Handelsplattform angestrengt.


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