Weiteres Massengrab im Sudan entdeckt | Aktuell Afrika | DW

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Im Sudan ist ein neues Massengrab mit mutmaßlichen Opfern aus der Zeit des ehemaligen Präsidenten Omar al-Baschir entdeckt worden. Das Massengrab befinde sich in den Bergen nordwestlich der Hauptstadt Khartum, teilte der Generalstaatsanwalt mit. Darin liegen demnach vermutlich die Leichen von 28 Offizieren, die 1990 hingerichtet wurden. Sie wurden beschuldigt, einen Putsch gegen Al-Baschir geplant zu haben.

Al-Baschir regierte mit harter Hand 

Die im vergangenen Jahr ins Amt gekommene Übergangsregierung im Sudan hat angekündigt, Verbrechen unter dem langjährigen Machthaber al-Baschir aufzuklären. Erst kürzlich wurde in dem ostafrikanischen Land ein Massengrab mit bis zu 200 Leichen gefunden, die vermutlich von einem Massaker an Wehrpflichtigen 1998 stammen.

Massengrab im Sudan entdeckt (Afp)

Bereits im Juni wurde ein Massengrab mit bis zu 200 Leichen südlich der Hauptstadt Khartum entdeckt

Al-Baschir kam 1989 durch einen Militärputsch an die Macht. Er regierte das Land im Nordosten Afrikas 30 Jahre lang mit harter Hand. Vergangenes Jahr wurde er nach monatelangen Massenprotesten selbst vom Militär gestürzt. Der 76-Jährige befindet sich derzeit im Arrest, nachdem er im Dezember wegen Korruption verurteilt wurde. Zudem wird ihm wegen des Putsches von 1989 der Prozess gemacht. Der Internationale Strafgerichtshof will ihn wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Darfur-Konflikt vor Gericht stellen.

nob/uh (dpa, epd, afp) 



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