“Wer weiß denn sowas”: ARD zeigt feinstes TV – Tiefpunkt kommt zum Schluss

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Corona ist hart. Draußen lauert das Virus. Abstandsregeln, so ist das zumindest Abend für Abend in Großstädten zu erleben, sind ein Ding für Weicheier. Was also tun?

Das Erste zeigt, wie einfach Fernsehunterhaltung sein kann. Unnützes Wissen in Fülle. Aber schön. Nehmen wir einfach die Frage, welches Wort die Deutschen am allerhäufigsten falsch schreiben. Rhythmus? Wäre eine Möglichkeit.

Die richtige Antwort aber lautet: „lizensieren“. Haben sich am heutigen Abend hoffentlich viele Fernsehzuschauer fest ins Gedächtnis geschrieben. Aufgemerkt: Das Verb kommt von Lizenz. Deshalb schreiben wir: l-i-z-e-n-z-i-e-r-e-n. Mit „z“ in der Mitte. Da hat das öffentlich-rechtliche Fernsehen die Welt doch ein Stück weit besser gemacht.

„Man lernt hier so viel“, staunt der Schauspieler Jürgen Vogel

Starke Gäste hat „Wer weiß denn sowas XXL“ an diesem Samstag versammelt. Gleich zu Beginn zückt Schauspieler Elyas M’Barek das Handy, um seinen Wissensgewinn im Bild festzuhalten. Da geht’s um die Frage, welche Stoffe man mit Sauerstoff zum Schweißbrenner aufrüsten kann. Tatsächlich sind es Zucchini und Würstchen. Das Backblech wird vor laufenden Kameras sauber durchtrennt. Da staunt auch Schauspieler-Kollege Jürgen Vogel: „Man lernt hier so viel…“

Vogel mit seiner markanten Zahnreihe bekommt Vorschusslorbeeren von den Zuschauern. Sie versammeln sich hinter ihm. 71 nehmen hier Platz, 54 setzen sich hinter Elyas M’Barek. Das ist schon einmal eine deutliche Ansage, wem der Gewinn der 50.000 Euro für einen guten Zweck wirklich zugetraut wird.

Gleich die erste Frage würdigt eine britische Erfindung der dreißiger Jahre. Da wurde zur Förderung der Verkehrssicherheit eine Auffangeinrichtung für Fußgänger propagiert, die vor Autos liefen. Die musste allerdings der Autofahrer manuell auslösen. Was möglicherweise ein gewisses Problem bedeutete.

Aber die Idee ist schön und schräg und damit richtig platziert in der ARD-Show. „Was glaubst du“, sagt da Moderator Kai Pflaume, „wie du den Leuten auf den Sack gehen wirst mit der Geschichte…“

Aha. Oho. Soso.

Die „Tatort“-Stars Jan Josef Liefers und Axel Prahl, die beiden Publikumslieblinge aus dem Münsteraner „Tatort“, die sonst niemals gegeneinander antreten, hat das Erste zu Rivalen gemacht. Und was lernen der Rechtsmedizin-Professor und der Kommissar? Wer jemals auf die Idee kommen sollte, Kaffeebohnen zu Hause zu rösten, der sollte eine Popcorn-Maschine nutzen. Aha.

Und wie verhindern die beiden künftig, dass sich Haut auf einer Tasse heißer Milch bildet? Sie halten nach Erhitzen kurz einen Eiswürfel in die heiße Milch. Oho. Das Gehirn eines Mannes reagiert, A, nur auf Lob von Männern? Schwillt, B, beim Fußballgucken an? Belohnt, C, egoistische Entscheidungen? Männerfeindlich und richtig ist die Antwort „C“. Soso. Das bringt Jan Josef Liefers gleich weitere 500 Euro ein.

Er zieht auch in die Finalrunde ein. „Ich drück’ dem Jan Josef die Daumen“, versichert Axel Prahl. Es gibt einfach doch noch wahre Freundschaft unter Männern, sogar außerhalb des „Tatort“.

Der Dosenöffner zur Fernsehkonserve

Im Finale treffen die Sängerin Vanessa Mai und der Schauspieler Jan Josef Liefers aufeinander. Welcher Filmheld hat wirklich gelebt, will Kai Pflaume wissen. Jan Josef Liefers weiß die Antwort: Es war Lawrence von Arabien. Er gewinnt auch das Finale, als Vanessa Mai glaubt, aus Bauxit werde Styropor gewonnen. Tatsächlich wird daraus Aluminium. „Viel Erfolg für die Tour“, wünscht Kai Pflaume, und er fügt hinzu: „den ganzen März“.

Mit dieser Peinlichkeit endet die ARD-Samstagabend-Show „Wer weiß denn sowas XXL“. Die Aufzeichnung zur besten Sendezeit und einen ganzen Abend lang ist eine Uralt-Sendung. Entstanden zum Jahresbeginn. Das weiß der Zuschauer also ganz am Ende: Das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat wieder einmal eine Konserve versendet.

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