Werder Bremen – Heidenheim im Live-Ticker: Relegation – Werder nervös, FCH mutig

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Bundesliga-Relegation, Hinspiel: Werder Bremen – Heidenheim im Live-Ticker: Was folgt auf das Wunder?

Folgt auf das Wunder von der Weser der erste Schritt zur Rettung? Werder Bremen gilt im Relegations-Hinspiel gegen den 1. FC Heidenheim als klarer Favorit. Trainer Florian Kohfeldt ruft dennoch zur “absoluten Vorsicht” auf. Alle Infos zum Relegationsspiel zwischen Werder Bremen und Heidenheim im Live-Ticker.

Werder Bremen – 1. FC Heidenheim 0:0

Werder Bremen: Pavlenka – Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Friedl – Bargfrede – M. Eggestein, Klaassen – Osako, Füllkrug, Rashica

1. FC Heidenheim: Müller – Busch, Mainka, Beermann, Theuerkauf – Griesbeck, Dorsch, Multhaup, Sessa, Thomalla – Kleindienst

 

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39. Minute: Klaassen vertändelt fahrlässig im Aufbau, Sessa schnappt sich den Ball und zieht sofort ab – abgelenkt zu einer Ecke, die nichts einbringt.

36. Minute: Rashica drischt die Kugel mit Gewalt in die Mauer. Viel Lärm um nichts. Wobei: So viel Lärm war’s ja auch nicht im Stadion.

34. Minute: Keinerlei Entfaltungsmöglichkeiten für den Bremer Angriff, die Hausherren kombinieren fahrig und schlampig, die Gäste verteidigen konzentriert und fehlerfrei. Aber dann: Foul an Osako, kurz vor dem Strafraum, 18 Meter. Sehr gute Lage für einen Werder-Freistoß…

31. Minute: Wetterumschwung an der Weser, plötzlich regnet es, ziemlich heftig, und Heidenheim greift an. Plötzlich fällt Multhaupt der Ball im Strafraum vor die Füße, halbrechte Position, allerdings kein guter Schuss aus 13 Metern, Pavlenka muss nicht ran. Da war mehr drin.

28. Minute: Jetzt mal! Halbwegs. Rashica prüft Heidenheims Aufmerksamkeitsspanne, indem er einen Freiststoß von links überraschend zeitig auf den ersten Pfosten tritt, wo Osako im Sinkflug köpft – zwei Meter daneben. Aber auch: Abseits.

27. Minute: Schmidt scheint seine Mannen perfekt instruiert zu haben: Sie wissen, was zu erwarten und wie zu reagieren ist. Werder fehlt ein Kreativplan, um die massierte FCH-Defensive zu knacken.

25. Minute: Kleindienst! Eine Bewegung wie Arjen Robben, von rechts mit Zug zur Mitte, der Schuss mit links aus 20 Metern, Pavlenka lässt abklatschen, danach ist es Abseits.

22. Minute: Erneut Friedl, von links mit links, weg vom Tor und ohne Präzsion. Schwach.

21. Minute: Was kommt von Werder? Wenig, um ehrlich zu sein. In der letzten Zone ist Schluss, Klaassen greift zum langen Ball, den Beermann locker verteidigt. Punktsieg für Heidenheim – die Hälfte der ersten Hälfte ist annähernd rum. Bargfrede probiert’s aus der Distanz, abgefälscht, Ecke.

18. Minute: Moisander foult Sessa und kassiert Gelb. Freistoß für den FCH, 30 Meter halbrechts versetzt, Dorsch chippt, Veljkovic klärt per Bumerang. Wir warten weiter auf die erste Torchance, ja -annäherung.

16. Minute: Osako setzt sich mal ab und trotz Bedrängnis bis zur Grundlinie durch, seine Hereingabe entspricht der Verlegenheit und versandet.

Bremen beginnt nervös, Heidenheim forsch

14. Minute: Am Wochenende, beim 6:1 gegen Köln, fand Werder merklich besser ins Spiel. Und die Anspannung übeträgt sich, vom Platz in die Coaching Zone, wo Kohfeldt den Vierten Offiziellen anschreit.

11. Minute: Heidenheim präsentiert sich in dieser Anfangsphase durchaus forsch. Auffällig: Offenbar hat der FCH die linke Werder-Seite als Schwäche ausgemacht, Friedl wird früh angelaufen, gerade von Multhaup.

10. Minute: Sessa rutscht ein Schuss vom Spann, die Gäste fuchsen sich hinein. Prompte Reaktion: Daumen hoch.

9. Minute: Es wird getrötet und getrommelt, die wenigen Werder-Unterstützter – also Ersatzspieler, Betreuer, Funktionäre – versuchen ihr Bestes, ihr Team akustisch zu unterstützen. Noch gibt’s kein Durchkommen. Gar keins.

7. Minute: Schöner Flankenwechsel, rechts raus zu Gebre Selassie, dem bei der Ballannahme ein Stockfehler unterläuft, der für Nervosität steht.

5. Minute: Aber dann wird’s fast auf der anderen Seite gefährlich. Thomalla prescht eifrig vom Mittelfeld in die Spitze, der zurückgeeilte Rahsica klärt beim Pass in den Rücken der Werder-Abwehr zu einer Ecke, die Griesbeck über Pavlenkas Kasten köpft.

4. Minute: Bremen ist früh bemüht, die Initiative zu übernehmen, beschwingt von der Genesung Füllkrugs, der schon in den Vorwochen für Belebung sorgte. 

2. Minute: Erster Werder-Vorstoß über links, Osako holt gegen Griesbeck eine Ecke heraus. Friedl führt aus, Heidenheim klärt im Verbund.

20.30 Uhr: Anpfiff!

20.27 Uhr: Bundesliga-Nachschlag, Teil eins. Werder darf, Heidenheim muss nachsitzen, wenn man so will. Die Teams laufen ein, die Bedingungen sind prächtig, freuen wir uns auf eine packende Partie.

20.20 Uhr: Kohfeldt bei DAZN: “Wir wissen, dass es zwei Finals sind und uns jede Nachlässigkeit – martialisch gesprochen – den Kopf kosten kann.”

20.10 Uhr: 20 Minuten noch, dann rollt der Ball im Weserstadion. Die Spannung steigt…

Aufstellungen: Werder mit Füllkrug, Rashica und Osako – Heidenheim defensiver

19.38 Uhr: Die Aufstellungen sind da. Werder vertraut auf ein Trio im Angriff, bestehend aus Osako, Füllkrug und Rashica in seinem vermutlich letzten Heimspiel für Bremen. Volle Kapelle, volle Offensive also. Bei den Heidenheimern wählt Schmidt einen etwas defensiveren Ansatz mit Kleindienst als einziger Spitze.

19.19 Uhr: Der Ex-Heidenheimer Robert Glatzel ist optimistisch, dass sein ehemaliger Klub in der Relegation eine gute Chance hat. “Ich glaube, dass Heidenheim gegen Werder die Sensation schaffen kann. Das Team ist eins. Der Zusammenhalt vorbildlich”, sagte er im Interview mit Sport1. Der Stürmer stand zwischen 2017 und 2019 beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim unter Vertrag, läuft mittlerweile aber in der zweiten englischen Liga für Cardiff City auf.

Erfolgsgarant ist für Glatzel vor allem Trainer Frank Schmidt. “Ich habe selten im Fußball jemanden erlebt, der so ehrgeizig ist wie er. Er ist so sehr mit Ehrgeiz aufgeladen, dass sich das auf jeden einzelnen Spieler überträgt. Sein Ehrgeiz färbt einfach ab”, betonte der 26-Jährige. “Ich glaube, dass Heidenheim in Bremen ein Unentschieden holt und dann daheim gewinnt”, orakelte Glatzel.

Werder-Trainer Kohfeldt warnt vor Heidenheim: “Absolute Vorsicht!”

18.34 Uhr: Bremen-Coach Kohfeldt hat davor gewarnt, den Gegner und die Situation zu unterschätzen. “Jedem, der das tut, dem kann ich nur zurufen: Absolute Vorsicht! Wir stehen nach wie vor mit dem Rücken zur Wand. Es geht nur um diese beiden Spiele. Danach kannst du nichts mehr korrigieren.”

Dass Werder in der zweiten Runde des DFB-Pokals Ende Oktober 2019 gegen den Zweitliga-Dritten mühelos mit 4:1 gewann, spielt für Kohfeldt keine große Rolle mehr. “Es ist relativ lange her. Wir werden sicher nicht mit der gleichen Mannschaft spielen”, sagte der Werder-Coach, der “großen Respekt” davor hat, was in Heidenheim in den vergangenen Jahren entstanden ist.

17.17 Uhr: Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat sich wenige Stunden vor dem Relegationshinspiel von Werder gegen Heidenheim mit einer Videobotschaft an die Bremer Fans gewandt.

“Nach dem letzten Spieltag bin ich fest davon überzeugt: Werder wird den Klassenerhalt schaffen”, sagte der SPD-Politiker und ergänzte: “Und wir alle müssen unsere Mannschaft unterstützen. Nicht am Stadion, aber zu Hause oder in der Kneipe. Allein oder mit Freundinnen und Freunden heißt es Daumen drücken und eins deutlich zu machen: Werder bleibt in der Ersten Liga, denn nur da gehört Werder hin.” Um zu zeigen, “dass die ganze Stadt, die ganze Region, hinter unserem ruhmreichen SVW steht”, wurde am Bremer Rathaus eine große Werder-Fahne gehisst.

Schmidts außergewöhnliche Geschichte in Heidenheim

16.40 Uhr: Der 1. FC Heidenheim duelliert sich am Donnerstag im ersten von zwei Relegationsspielen mit Werder Bremen um den Bundesliga-Aufstieg. Frank Schmidt ist seit 2007 im Amt, er repräsentiert und personifiziert die Werte des Klubs. Dabei mussten sie ihn beim FCH anfangs überreden. Hier gibt’s die ganze Geschichte.

16.22 Uhr: Herzlich willkommen zum Live-Ticker von FOCUS Online! Zumindest was den Modus angeht kommt im Bremer Weserstadion am Donnerstag wieder etwas Europapokal-Atmosphäre auf. Denn wie in den internationalen Wettbewerben wird auch die Relegation um den letzten freien Platz in der Fußball-Bundesliga zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Heidenheim mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Zudem gilt die Auswärtstorregel, das heißt, bei Gleichstand zählen auswärts erzielte Tore im Gesamtergebnis mehr als zu Hause erzielte Treffer.

Ein Umstand, der auch die Herangehensweise beider Klubs an das erste Duell des Tabellen-16. der Ersten mit dem Dritten der Zweiten Liga am Donnerstag (20.30 Uhr/DAZN und Amazon Prime) bestimmen wird. “Diese Konstellation muss man auf jeden Fall berücksichtigen”, sagte Bremens Trainer Florian Kohfeldt. Wichtig wird es für die Gastgeber sein, kein Gegentor zu bekommen. “Das kann schon das Spielgeschehen beeinflussen”, sagte Kohfeldt.

Nach dem fulminanten 6:1 gegen den 1. FC Köln und dem Sprung auf den Relegationsplatz auf den letzten Drücker gehen die Grün-Weißen aber mit einem neuen Gefühl der Stärke in die Partie. “Das sind besondere Spiele. Grundsätzlich mag ich solche Alles-oder-Nichts-Situationen”, sagte der Werder-Coach.

Für Heidenheim sind die Duelle mit dem viermaligen deutschen Meister die Höhepunkte der bisherigen Klub-Geschichte. “Für die meisten ist es eine Lebenschance. Manche Dinge passieren im Leben häufig, manche bekommt man nie oder ganz selten. Wir haben jetzt die Situation, etwas ganz Außergewöhnliches machen zu dürfen”, sagte Trainer Frank Schmidt.

Bremens Bürgermeister macht Werder Mut gegen Heidenheim

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat Werder in einer Videobotschaft vor dem Relegations-Hinspiel an diesem Donnerstag gegen den 1. FC Heidenheim Mut gemacht. Der 54 Jahre alte SPD-Politiker kündigte zudem an, die Klubflagge am Rathaus zu hissen, “um zu zeigen, dass die ganze Stadt, die ganze Region hinter unserem ruhmreichen SVW steht”. 

Er sei fest davon überzeugt, Werder werde den Klassenerhalt schaffen. Nach dem Hinspiel in Bremen fällt am Montag im Rückspiel in Heidenheim die Entscheidung. “Wir alle müssen unsere Mannschaft unterstützten. Nicht am Stadion, aber zu Hause oder in der Kneipe”, sagte Bovenschulte.

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jmi/mit dpa

 

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