WhatsApp: Kettenbrief sieht in Atemmasken Gefahr für Kinder – Arzt klärt auf

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Kettenbrief auf WhatsApp: Atemmaske-Gefahr für Kinder? Kinderarzt sagt, ob Masken wirklich gefährlich sind

Ein dubioser Kettenbrief verbreitet sich aktuell in den sozialen Medien und über WhatsApp und warnt vor dem Tragen von selbstgenähten Atemschutzmasken bei Kindern. Für Kinder unter sechs Jahren seien Masken sogar gefährlich. Ein Kinderarzt sieht in den Masken jedoch keine Gefahr für Kinder – und kann Entwarnung geben.

Konkret wird in dem WhatsApp-Kettenbrief davor gewarnt, dass sich unter den Masken viel CO2 stauen könnte – die Kinder könnten dieses wiederum einatmen, was zu Atemlähmungen führen soll. Das behauptet zumindest der Kettenbrief. Hintergrund ist, dass das Tragen von Schutzmasken gegen das Coronavirus inzwischen in immer mehr Bundesländern Pflicht wird, etwa in Supermärkten oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

Müssen sich Eltern also sorgen wegen der bevorstehenden Maskenpflicht? Ein Kinderarzt sagt: nein.

„Ich denke, man kann da in der Regel komplett Entwarnung geben. Gerade die selbstgenähten Masken sind ja so konzipiert, dass der Stoff vor Nase und Mund sitzt und davor schützen soll, dass beim Husten oder Niesen die Tröpfchen beziehungsweise das Aerosol nach außen dringen oder auch andersherum nicht in die Atemwege gelangen”, sagt der Kinderarzt Michael Achenbach im Interview mit “Bild”. Die Atemluft gelange dagegen über die Seiten der Schutzmasken nach innen.

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Kinderarzt: CO2-Stau unter Atemschutzmasken ausgeschlossen

Ein “CO2-Stau” unter der Maske kann laut dem Kinder- und Jugendarzt daher ausgeschlossen werden. Die Mund-Nasen-Schutzmasken seien aus Stoff und “kein luftundurchlässiges Plastik”, sagt der Experte.

In vielen Bundesländern gilt spätestens ab nächster Woche eine allgemeine Maskenpflicht, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen (mehr dazu lesen Sie hier).

 

Masken für Kinder: Worauf Sie achten sollten

Ob selbstgenäht oder gekauft: Die Bundesregierung empfiehlt, im Kampf gegen die Corona-Pandemie sogenannte Alltagsmasken zu tragen. Und in manchen Regionen werden sie inzwischen sogar Pflicht. Doch was ist mit Kindern? Auch die können eine solche Maske tragen – allerdings nur unter gewissen Bedingungen und ab einem gewissen Alter, erklärt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Denn damit die Maske andere Menschen gut schützt und dabei den Träger nicht zusätzlich gefährdet, sollte man ein paar Punkte beachten:

  • So muss die Maske auch bei Kindern Kinn bis Nasenrücken vollständig bedecken und dabei keine Öffnungen bilden.
  • Einmal aufgesetzt, sollte der Träger sie möglichst nicht berühren. Vor allem letzteres klappt bei Kindern vermutlich nur, wenn Eltern immer wieder darauf hinweisen – je jünger das Kind, desto öfter.
  • Dadurch gibt es auch eine lose Altersgrenze: Kinder unter zwei Jahren werden wohl kaum eine Maske tragen können, so die Experten.

Bei Älteren kann man es aber wenigstens probieren, zumindest in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkaufen. Beim Toben an der frischen Luft – einfach so oder, irgendwann mal, auf wieder geöffneten Spielplätzen – kann die Maske dagegen hinderlich oder gar gefährlich sein. Denn dann können Kinder mit dem Gummizug der Maske an Hindernissen und Spielgeräten hängen bleiben.

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  • In Deutschland werden gerade die ersten zaghaften Lockerungen in der Corona-Krise beschlossen. Schweden wird vielleicht bald den umgekehrten Weg gehen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens anordnen. Die freizügige Linie der Skandinavier fordert sehr viele Todesopfer. Mehr lesen Sie hier.

lob

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