Wilhelmsburg: Lehrer positiv getestet – nun müssen elf Klassen in Quarantäne

0
134
Werbebanner

Wilhelmsburg: Lehrer positiv auf Corona getestet: Jetzt müssen elf Klassen in Quarantäne

Mittwoch, 26.08.2020, 12:43

Eine Lehrer in Hamburg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nun müssen gleich elf Klassen und ein Oberstufenkurs in präventive Quarantäne. Das ruft auch die GEW auf den Plan, die der Schulbehörde in Sachen Corona-Situation klar widerspricht.

Eine Nachricht von der Stadtteilschule Wilhelmsburg überrascht. Elf Klassen und ein Oberstufenkurs wurden vom zuständigen Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt. Außerdem sei ein Reihentest auf das Coronavirus durchgeführt worden.Surftipp: Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online

Der Grund für diese Maßnahme: Ein Lehrer hat sich mit dem Virus infiziert. Da dieser “als ,Springer‘ unglücklicherweise in vielen Klassen im Einsatz war”, wie die Schulbehörde dem “Hamburger Abendblatt” mitteilte, müssten so viele Schüler zunächst zuhause bleiben.

Lesen Sie auch: Verwirrung in Harvestehude – Trotz positiven Corona-Tests eines Schülers ergreift Gymnasium keine Maßnahmen

“Angebliche Normalität”: GEW kritisiert Schulbehörde und Senator Ties Rabe

Insgesamt acht Infektionen seien an der Stadtteilschule Wilhelmsburg gemeldet worden. “Nach den jetzt vorliegenden Informationen handelt es sich durchweg um Infektionen, die nicht an der Schule ihren Ursprung hatten” sagt Peter Albrecht, Sprecher der Schulbehörde, dem “Abendblatt”.

Für Anja Bensinger-Stolze von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist das ein erneutes Zeichen dafür, dass die Corona-Lage der Schulen von der Schulbehörde falsch eingeschätzt wird.

Die Situation sei eben nicht “zunehmend entspannt” sagt die GEW-Vorsitzende. Eltern und Lehrer kritisieren ihr zufolge auch Schulsenator Ties Rabe, weil der “eine angebliche Normalität an Schulen mit vollen Klassen und Stundenplänen durchdrückt, statt Konzepte für eine Schule in Zeiten der Pandemie vorzulegen”.

Auch interessant: Hamburger Schülerin nach Corona-Monaten: Habe Angst, dass es nie mehr normal wird

Eltern kritisieren sorglosen Umgang mit Corona – Schulbehörde und Tschentscher widersprechen

Auch die Elterninitiative “Sichere Bildung für Hamburg” ist mit der Schulpolitik im Stadtstaat nicht einverstanden.

“Mit dem sorgloseren Umgang mit Erkältungssymptomen wie Schnupfen entfernt Hamburg sich weiter von den wissenschaftlichen Empfehlungen etwa des Robert-Koch-Instituts”, sagt sie.

Die Schulbehörde weist die Kritiker zurück. Es gebe nur “an einer einzigen von 371 Schulen eine Sondersituation, die zudem nach derzeitigem Erkenntnisstand gut nachvollziehbar ist und durch die präventiven Maßnahmen hoffentlich schnell behoben werden kann”, sagt Behördensprecher Albrecht.

Auch Bürgermeister Peter Tschentscher teilt die Ansicht der Behörden, dass die meisten Infektionen auf Urlaubsrückkehrer zurückzuführen seien. “Wir haben derzeit nach meinem Wissensstand keinen Hinweis darauf, dass es Infektionsketten innerhalb von Schulen gab bisher”, sagt Tschentscher. “Aber wir sind weiterhin aufmerksam.”

 

Plasberg und der Trump-Unterstützer: Die “Hart aber fair”-Szene, die Moderator erzürnte

“Hält sich trotzdem nicht jeder dran”: Das sagen die Hamburger zum Bußgeld für Maskenmuffel

sh


Coronacare

[Coustom ad_2]
Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

11 + eins =