Wirtschaft: Deutsche Wirtschaft schrumpft im ersten Quartal deutlich

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Topmeldungen aus den Bereichen Wirtschaft, Recht und Börse:

Deutsche Wirtschaft bricht in der Corona-Krise ein

10.03 Uhr: Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im ersten Quartal infolge der Corona-Krise eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Berlin mitteilte.

Vor allem die Industrie leide schwer unter der Corona-Krise. Am stärksten seien die Autoindustrie, der Maschinenbau und die Elektroindustrie betroffen.

Pharma-Riese Sanofi rudert nach Impfstoff-Aussage zurück

08.46 Uhr: Europas größter Pharma-Konzern sorgte mit einer Aussage zuletzt für Empörung. Dabei ging es um die Bevorzugung der USA bei der Versorgung mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus.

„Die Regierung der Vereinigten Staaten hat das Recht auf die größte Vorbestellung, denn sie hat investiert, um die Risiken zu teilen“, erklärte Paul Hudson, Vorstandsvorsitzender von Sanofi, kürzlich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur „Bloomberg“.

Die Aussage sorgte vor allem in Frankreich, Sanofi ist ein französischer Konzern, für Verärgerung gesorgt. Agnès Pannier-Runacher, Staatssekretärin im Finanzministerium, forderte gegenüber dem Radiosender Sud Radio, dass es „keinen privilegierten Zugang für dieses oder jenes Land unter einem finanziellen Vorwand geben“ dürfe. Das wäre „inakzeptabel“.

Nun rudert der Konzern zurück. Der Chef des Verwaltungsrats von Sanofi, Serge Weinberg, sagte dem Sender “France 2”, das Unternehmen werde dafür sorgen, dass ein Impfstoff in allen Regionen der Welt zur gleichen Zeit verfügbar sei. Es gebe sowohl in den USA als auch in Europa Möglichkeiten, das Mittel herzustellen.

„Maßvolle Reduktion“: Jetzt wollen auch IW-Experten die Rentenerhöhung einstampfen

Freitag, 15. Mai, 7.18 Uhr: Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fordert, Rentner stärker an der Bewältigung der Corona-Lasten zu beteiligen. „Ich plädiere für eine maßvolle Reduktion der Rentenerhöhung und ein Nachholen der ausgelassenen Anpassung im nächsten Sommer, wenn eine Nullrunde droht“, sagte der IW-Rentenexperte Jochen Pimpertz der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ vom Freitag. „Damit wären die Rentner mittelfristig nicht schlechter gestellt, ohne in der aktuellen Situation Beitragszahler zu überfordern.“

Er betonte: „Wie die Rentner an der Finanzierung der Corona-Kosten beteiligt werden sollen, liegt in der Verantwortung politischer Entscheidungsträger. Aus ökonomischer Sicht eröffnet eine Streckung der Erhöhung auf zwei Jahre aber die Möglichkeit, die Entwicklung der gesetzlichen Renten über den Tag hinaus zu verstetigen und gleichzeitig die Rentenkasse aktuell zu entlasten.“

Zum 1. Juli 2020 soll die Rente im Westen bislang um 3,45 Prozent (Ost: 4,2 Prozent) steigen. Doch dagegen regt sich von vielen Seiten Widerstand. So hatte zu Beginn der Woche bereits der Finanzexperte Bernd Raffelhüschen von der Uni Freiburg gefordert, die Rente bis zum Jahresende auf ihrem aktuellen Niveau einzufrieren und über eine Erhöhung später neu zu entscheiden.

Weitere Meldungen zu den Folgen der Corona-Krise für Verbraucher, Wirtschaft und Anleger:

Dax startet mit Gewinnen

09.00 Uhr: Der Dax beginnt den Tag 1,29 Prozent im Plus bei 10470,85 Punkten. Damit könnte sich der Aktienmarkt nach einer schwachen Woche stabilisieren. Bisher dominierten bei Anlegern Konjunktursorgen, die für Verluste an den Börsen sorgten.

Ticketkäufer können bei Corona-Absagen auch Gutscheine bekommen

19.30 Uhr:  Für Kultur- und Sportveranstaltungen, die wegen der Corona-Krise ausgefallen sind, können Ticketkäufer auch Gutscheine statt ihr Geld zurückbekommen. Dies sieht ein Gesetz der großen Koalition vor, das der Bundestag am Donnerstag beschlossen hat. Union und SPD wollen damit Veranstalter vor Finanznöten durch hohe Rückzahlungen bewahren. Gelten soll die Regelung für Tickets auch für andere Freizeitveranstaltungen, die vor dem 8. März gekauft wurden.

Verbraucher sollen eine Auszahlung verlangen können, wenn ein Gutschein wegen ihrer persönlichen Lebensverhältnisse unzumutbar ist – oder sie den Gutschein bis zum 31. Dezember 2021 nicht einlösen. Greifen soll die Lösung für Veranstaltungen wie Konzerte, Festivals, Theatervorstellungen, Filmvorführungen, Vorträge, Lesungen und Sportwettkämpfe. Einbezogen sind auch Veranstaltungen, die an mehreren Terminen stattfinden, wie Musik-, Sprach- oder Sportkurse sowie Dauerkarten zum Beispiel für Heimspiele von Sportvereinen.

Dax rauscht weiter ab – Risiko erneuter Korrektur steigt

17.51 Uhr: Wegen wieder zunehmender Sorgen um die Konjunkturentwicklung und den US-chinesischen Handelsstreit hat der Dax am Donnerstag seine Talfahrt verschärft. Mit 10.160 Punkten näherte er sich am Nachmittag erstmals seit Anfang April wieder bedenklich den 10.000 Punkten, schüttelte dann aber einen kleineren Teil seiner Verluste wieder ab. Letztlich blieb ein Kursrutsch um 1,95 Prozent auf 10.337,02 Punkte auf der Kurstafel stehen.

Für die Mollstimmung verantwortlich gemacht wurde erst US-Notenbankchef Jerome Powell mit Aussagen vom Vorabend, wonach in der Corona-Krise weitere Konjunkturhilfen nötig sein würden. Hinzu kamen dann noch neue Sticheleien von Donald Trump in Richtung China. Der US-Präsident sagte in einem TV-Interview, im Moment nicht mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping sprechen zu wollen. Dies passte dazu, dass die Stimmung unter den beiden Handelsmächten als zuletzt wieder angespannter gilt.

“Die Anleger verlieren so langsam den Mut, womit auch das Risiko einer erneut stärkeren Korrektur an den Börsen steigt”, urteilte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader. Entsprechend ging es am Donnerstag auch für den MDax deutlich bergab. Der Index mittelgroßer Werte fiel um 2,34 Prozent auf 22.994,51 Punkte.

Lufthansa plant wieder mehr Flüge

16.37 Uhr: Die Lufthansa hat soeben angekündigt, den Flugplan im Juni wieder deutlich auszuweiten auf mehr als 1800 wöchentliche Verbindungen bis Ende Juni. Die ersten wieder aufgenommenen Flüge sollen bereits heute buchbar sein.

“Die zusätzlichen Lufthansa Wiederaufnahmen in der ersten Juni-Hälfte in Deutschland und Europa sind ab Frankfurt: Hannover, Mallorca, Sofia, Prag, Billund, Nizza, Manchester, Budapest, Dublin, Riga, Krakau, Bukarest und Kiew. Ab München sind es Münster/Osnabrück, Sylt, Rostock, Wien, Zürich, Mallorca und Brüssel”, teilte die Airline mit.

Auch 19 statt bisher 4 Langstreckenziele sollen wieder im Programm sein. Zu den Zielen dort sollen unter anderem New York und Bangkok gehören. Die Pläne – vorbehaltlich eventueller Reisebeschränkungen – gab Lufthansa wie folgt bekannt:

“Die Langstrecken-Wiederanflüge von Lufthansa ab Frankfurt: Toronto, Mexiko-Stadt, Abuja, Port Harcourt, Tel Aviv, Riad, Bahrain, Johannesburg, Dubai und Mumbai. Die Destinationen New York (Newark), Chicago, Sao Paulo, Tokio und Bangkok werden weiterhin angeboten.

Die Langstrecken-Wiederanflüge von Lufthansa ab München: Chicago, Los Angeles, Tel Aviv.”

Eurowings erweitert Mallorca-Angebot

Zuvor hatte bereits Eurowings angekündigt, das Angebot auf die spanische Insel Mallorca ab dem kommenden Wochenende auszuweiten. Neben der nie unterbrochenen Verbindung von Düsseldorf kommen ab Freitag (15. Mai) Flüge aus Hamburg und Stuttgart hinzu, wie ein Sprecher am Donnerstag berichtete. Köln und München folgen dann am Wochenende wie auch Flüge zu weiteren touristischen Zielen im Mittelmeer-Raum wie Neapel, Catania und Olbia in Italien oder Kavala in Nord-Griechenland.

Das Mallorca-Angebot mache weniger als 10 Prozent des üblichen Programms aus, sagte der Sprecher der Lufthansa-Tochter. Derzeit befänden sich keine klassischen Touristen an Bord der Maschinen, sondern Residenten, Geschäftsleute oder Personal verschiedener Einrichtungen und Organisationen.

 

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Corona-Gewinner Zoom stellt hunderte neuer Entwickler ein

17.39 Uhr: Der Corona-Aufsteiger Zoom , der für die Konzentration seiner Entwicklungsaktivitäten in China kritisiert wurde, will zwei neue Entwicklungsstandorte in den USA aufbauen. In Pittsburgh und Phoenix sollen in den kommenden Jahren bis zu 500 neue Softwareentwickler eingestellt werden, wie der Videokonferenz-Dienst am Donnerstag mitteilte.

Zoom war eigentlich für den Einsatz in Unternehmen gedacht, in der Corona-Krise explodierte aber die Nutzung durch Privatleute sowie für Sportkurse, Gottesdienste oder Bildung. Dabei traten auch einige Sicherheitsmängel zutage, die Zoom inzwischen ausräumte.

 

 

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