Wirtschaftsboom: Experten erwarten schon bald hohes Wachstum in Deutschland

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Ein Kürze könnte Deutschlands Wirtschaft wieder hohe Zuwachsraten vermelden, erwartet das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Das berichtet die „WirtschaftsWoche“ exklusiv unter Berufung auf den sogenannten BIP-Flash-Indikator des IWH. Das Konjunkturbarometer sage für den Sommer ein sehr hohes Wachstum von 10,7 Prozent gegenüber dem Frühjahrsquartal voraus.

Die Prognose stützt sich auf eine breite Basis, fließen in die Kennzahl doch rund 160 Einzelindikatoren ein.

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„Wenn das gesellschaftliche Leben wieder in Gang kommt, dürfte der private Konsum die Konjunktur etwas ankurbeln“, sagte IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller der WirtschaftsWoche. Eine nachhaltige Erholung sei aber erst möglich, „wenn sich auch der Außenhandel wieder fängt“.

Gefahr einer zweiten Welle der Corona-Pandemie

Das IWH nennt allerdings eine wesentliche Voraussetzung für seine optimistische Prognose: Es darf zu keiner zweiten Welle der Corona-Krise kommen mit stark ansteigenden Infektionszahlen. Denn dann würde ein neuerlicher landesweiter Shutdown den prognostizierten Wirtschaftsaufschwung zunichtemachen.

Der kürzlich beendete bundesweite Shutdown hierließ im zweiten Quartal tiefe Spuren bei der Wirtschaftsleistung (BIP). Sie sackte laut den IWH-Daten um 7,2 Prozent ab. Im ersten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts gegenüber dem Vorjahreszeitraum lediglich um 2,2 Prozent geschrumpft. Die zugrunde gelegten Daten wurden allerdings großteils vor Ausbruch der Corona-Krise ermittelt.

Bis zu zehn Millionen Kurarbeiter und erodierende Staatseinnahmen

Die wirtschaftlichen Folgen des zwischenzeitlichen Shutdowns sind unübersehbar. Zahllose Firmen nutzen derzeit die von der Bundesregierung ausgeweiteten Möglichkeiten, Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken. Derzeit befinden sich laut Expertenschätzungen bis zu zehn Millionen Beschäftigte in diesem Status. Das hilft den Unternehmen, ihre Kosten massiv zu drücken – ohne ihren Mitarbeiterstamm zu entlassen. Die Hoffnung von Politik und Wirtschaft: Zieht die Konjunktur wieder an, können die Firmen ihre Arbeitskräfte zurückrufen und erfolgreich neu starten.

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Diese Maßnahme kostet den Staat nicht nur Milliardenbeträge, sondern drückt auch die Steuereinnahmen massiv. Die jüngste Schätzung der Steuerexperten ermittelte Steuerausfälle von gut 98 Milliarden Euro für Bund, Länder und Gemeinden allein im laufenden Jahr.

Sollte sich die Prognose des IWH bewahrheiten, könnte die wirtschaftliche Aufholjagd Deutschlands schon bald starten.

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