Wirtschaftskrise: Jeder Deutschen verliert bis zu 3500 Euro seines Wohlstands

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Topmeldungen zur Wirtschaftskrise:

Altmaier: Konzerne sollen bei Staatshilfen keine Dividende ausschütten

13.38 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, CDU, will die staatlichen Finanzhilfen für Konzerne in der Corona-Krise an Bedingungen knüpfen. Wenn große Unternehmen staatliche Unterstützung bekämen, müssten sie auf die Ausschüttung von Dividenden verzichten, sagte Altmaier am Montag im Deutschlandfunk.

Auch das Management müsse einen Beitrag erbringen, sagte Altmaier. Wie hoch der Verzicht auf Boni sei, müsse im Einzelfall geklärt werden. Andernfalls könne dies den Steuerzahlern nicht zugemutet werden. Der CDU-Politiker betonte, dass er sich bei den genannten Bedingungen mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz, SPD, einig sei. 

Die Dividendenpläne zahlreicher Unternehmen waren zuletzt in die Kritik geraten. Zwar untersagt die Bundesregierung nach “Handelsblatt”-Informationen von vergangener Woche zumindest denjenigen Unternehmen, die über die staatliche Förderbank KfW Geld bekommen wollen, vorübergehend die Gewinnausschüttung. Dennoch hielten zunächst zahlreiche Aktiengesellschaften an – teilweise reduzierten – Milliardendividenden fest, allen voran die Autobauer Volkswagen, Daimler und BMW sowie der Zulieferer Continental, obwohl die Branche in der Corona-Krise massiv von Kurzarbeit betroffen ist.

IfW-Präsident erwartet Wohlstandsverluste von bis zu 3500 Euro pro Kopf

12.48 Uhr: Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, erwartet in der Corona-Krise deutliche Wohlstandsverluste der Deutschen. Sollte sich die Konjunkturprognose der Bundesregierung bewahrheiten, “dann kostet das alle Deutschen, Kinder und Greise eingerechnet, pro Kopf 2600 Euro”, sagte Felbermayr am Montag in der Internetsendung “Bild live”. “Es könnten aber auch 3500 werden, wenn die Dinge schlecht laufen.”

Laut “Bild” hält der IfW-Präsident entgegen eines aktuell von der Regierung erwarteten Konjunkturrückgangs um 6,3 Prozent sogar einen Einbruch von über zehn Prozent für möglich, sollten neue Ansteckungszahlen wieder stärkere Einschränkungen erfordern. “Wir müssen die wirtschaftliche Dimension der Krise ernster nehmen”, mahnte Felbermayr und kritisierte, der Gesundheitsschutz sei in den vergangenen Wochen womöglich “überpriorisiert” worden. Er bekräftigte zudem die Kritik einer fehlenden Perspektive für Unternehmen: “Das größte Problem für die Wirtschaft ist die Unsicherheit.”

Wirtschaftskrise 2020: Alle weiteren Entwicklungen:

Lindner: 800-Quadratmeter-Beschränkung soll bundesweit gekippt werden

16.32 Uhr: Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat alle Bundesländer aufgefordert, die 800-Quadratmeter-Beschränkung für das Wiederöffnen von Geschäften umgehend zu kippen. “Das Urteil aus Bayern hat eine politische Signalwirkung über den Freistaat hinaus”, sagte Lindner der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom Montag. Dieser hatte es wegen der Ungleichbehandlung gegenüber kleineren Läden für verfassungswidrig erklärt, dass größere Geschäfte geschlossen bleiben müssen.

“Die Orientierung an Quadratmeterzahlen ist diskriminierend und mit dem Gesundheitsschutz nicht zu begründen”, sagte Lindner. Alle sechzehn Landesregierungen sollten nun die teils willkürlichen Festlegungen ersetzen. “Es sollte nicht abgewartet werden, bis Bürger und Betriebe überall den Rechtsweg eingeschlagen haben.”

Entscheidend für Handel, Dienstleistung, Gastronomie, Produktion und Bildungswesen sollte sein, ob es Hygienekonzepte gebe. Unter dieser Voraussetzung sollte die Öffnung wieder gestattet werden, forderte Lindner. “Es ist nun höchste Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme, was dem Gesundheitsschutz dient und was Aktionismus war.”

Wall Street erholt sich weiter – Bärenmarktrally geht weiter

16.04 Uhr: Verhalten zuversichtlich sind Anleger in New York in die neue Handelswoche gegangen. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial rückte am Montag im frühen Handel um 0,16 Prozent auf 23.552,89 Punkte vor. Die Hoffnung auf eine allmähliche Rückkehr zur Normalität in Zeiten des Coronavirus hatte zuvor bereits die Aktienmärkte Asiens und Europas angetrieben. Dieser Trend setzte sich auch in New York fort. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,77 Prozent auf 2858,60 Zähler, während der Nasdaq 100 um 0,91 Prozent auf 8866,69 Punkte zulegte.

“Der US-Leitindex zeigt sich stabil und könnte die Bärenmarkt-Rally mit etwas Glück auch diese Woche fortsetzen”, schrieb Analyst Andreas Büchler vom Börsenmagazin Index Radar. Mit dem Begriff Bärenmarkt-Rally bezeichnen Marktteilnehmer eine kräftige Erholungsbewegung innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends. Schon bei 24.200 Zählern dürfte es für den Dow allerdings schwer werden, prognostizierte Büchler.

Fielmann spürt Krise: Brillenverkäufe brechen um 14,4 Prozent ein

16.03 Uhr: Die Optiker-Kette Fielmann hat die Coronavirus-Pandemie in ihren Läden im ersten Quartal deutlich zu spüren bekommen. Mit 1,7 Millionen Brillen sank der Absatz um 14,4 Prozent, wie das im MDax notierte Unternehmen am Montag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Der Umsatz schrumpfte um 4,4 Prozent auf 355,3 Millionen Euro. Unter dem Strich brach der Quartalsgewinn um drei Viertel auf 11,8 Millionen Euro ein.

Fielmann hatte Mitte März Niederlassungen geschlossen, seitdem sei der Umsatz um mehr als 80 Prozent eingebrochen, während Januar und Februar den Angaben zufolge noch gut liefen. Eingeleitete kostensenkende Maßnahmen würden ab dem zweiten Quartal greifen, hieß es. Den vollständigen Bericht zum ersten Quartal und zum Vorjahr legt Fielmann am Mittwoch (29. April) vor. Der Aktienkurs reagierte kaum auf die Neuigkeiten. Zuletzt lag er in einem sehr freundlichen Umfeld knapp vier Prozent höher.

US-Ölpreis stürzt erneut ab

15.37 Uhr: Nach dem Preischaos der vergangenen Woche haben die Preise für das US-Rohöl WTI am Montag erneut massiv nachgegeben. Der Preis für WTI-Öl zur Lieferung im Juni fiel um satte 29,34 Prozent auf nur noch 11,96 US-Dollar je Barrel (etwa 159 Liter). Das belastete auch die Aktien der Mineralölindustrie. So fielen die Titel von Chesapeake Energy und Apache um 14,4 respektive 5,6 Prozent.

Am vergangenen Montag waren die Futures-Preise für WTI-Öl wegen des schwindenden Lagerplatzes und enormen Überkapazitäten in den negativen Bereich gefallen – eine historisch bislang einzigartige Marktanomalie. In der Spitze mussten Verkäufer 37 Dollar je Barrel drauflegen, um das Öl zur Lieferung im Mai loszuwerden. Experten warnen davor, dass sich ein solcher Absturz wiederholen könnte.

Italien stellt Antrag auf Hilfen aus EU-Solidaritätsfonds

15.16 Uhr: Das von der Pandemie schwer getroffene Italien hat als erstes EU-Land Hilfen aus dem EU-Solidaritätsfonds beantragt. Für 2020 stehen bis zu 800 Millionen Euro für Sofortmaßnahmen gegen das Coronavirus zur Verfügung, wie die EU-Kommission am Montag mitteilte. Das Geld könne zum Beispiel für Schutzkleidung ausgegeben werden oder um gefährdete Gruppen zu schützen.

Bis zur Entscheidung wird es aber noch etwas dauern, wie eine Sprecherin klarstellte. Bis zum 24. Juni können auch andere EU-Staaten Hilfen aus dem Fonds beantragen, und Italien kann noch Details zu seinem Antrag nachliefern. Danach würden die Anträge geprüft und das Verfahren an das Europaparlament und den Rat der Mitgliedsstaaten weitergegeben, sagte die Sprecherin. Die Hilfen könnten dann wohl nach der Sommerpause fließen.

Der EU-Solidaritätsfonds existiert schon länger für Hilfen bei Naturkatastrophen. Kürzlich sind die Regeln geändert worden, damit die Gelder auch für den Kampf gegen die Pandemie verwendet werden können.

Söder gegen direkten Einstieg des Staats als Aktionär bei Lufthansa

14.09 Uhr: In der Debatte um eine staatliche Unterstützung für die wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Not geratene Lufthansa hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, CSU, für eine stille Beteiligung ausgesprochen. “Natürlich ist es wichtig, die Lufthansa zu retten. Die Lufthansa ist ein systemrelevantes Unternehmen”, sagte Söder nach einer Vorstandssitzung seiner Partei in München. Der Staat sollte dabei aber eher “als stiller Teilhaber denn als Aktionär” auftreten.

Die Lufthansa solle nicht verstaatlicht werden, der Bund nicht das Kommando übernehmen, sondern den Konzern als “stilles Beiboot” begleiten, führte Söder weiter aus. Dabei gehe es darum, sich darauf zu konzentrieren, dass die Lufthansa “ein kräftiges Unternehmen” auch in der Zukunft bleibe.

Die Lufthansa verhandelt derzeit mit mehreren Staaten über mögliche Hilfen. Über deren konkrete Ausgestaltung gibt es jedoch Streit in der Koalition. Anders als die Union fordert die SPD ein Mitspracherecht des Bundes für den Fall staatlicher Unterstützung.

Einnahmen durch Luftverkehrssteuer deutlich zurückgegangen

13.42 Uhr: Der drastische Einbruch bei den Flugreisen in der Corona-Krise macht sich auch bei den Steuereinnahmen bemerkbar: Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, gingen die kassenmäßigen Steuereinnahmen aus der Luftverkehrssteuer in Deutschland im März 2020 um 56,7 Prozent im Vorjahresvergleich zurück. Für das gesamte erste Quartal 2020 ergibt sich demnach ein Rückgang von 27,3 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2019.

Im Jahr 2019 hatte der Bund insgesamt 1,2 Milliarden Euro für rund 96,6 Millionen beförderte Passagiere durch die Luftverkehrssteuer eingenommen. Die kassenmäßigen Steuereinnahmen werden von den Luftverkehrsunternehmen entrichtet und dem Monat zugeordnet, in dem der Fluggast abgeflogen ist.

Bislang waren die Einnahmen im März eines jeden Jahres seit der Einführung der Luftverkehrsabgabe im Jahr 2011 im Vergleich zum Februar angestiegen. Im Jahr der Corona-Krise ist das laut Statistischem Bundesamt nun erstmals nicht der Fall: Die Steuereinnahmen waren demnach im März 2020 um 54,8 Prozent niedriger als im Februar 2020.

SPD hält an Rechtsanspruch auf Homeoffice fest

11.29 Uhr: Die SPD hält ungeachtet der Arbeitgeberkritik an den Plänen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für einen Rechtsanspruch auf Heimarbeit fest. “Die Corona-Krise zeigt uns gerade jetzt, was alles im Homeoffice möglich ist”, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Katja Mast der Nachrichtenagentur AFP. “Wir sollten diesen Innovationsschub über die Corona-Pandemie hinaus nutzen und nicht in alten Reflexen verharren.”

Viele Firmen gingen dieser Tage neue Wege zu Gunsten des Unternehmens und der Mitarbeiter, fügte Mast hinzu. “Jetzt ist die Zeit, dringend notwendige Entscheidungen über die Arbeit der Zukunft zu treffen.”

Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, hatte Heils Vorhaben als “politischen Ladenhüter” kritisiert. Es sei zwar im Interesse von Arbeitgebern und Beschäftigten, mobiles Arbeiten dort einzusetzen, wo es möglich und sinnvoll sei. Mit Homeoffice allein könne die Wirtschaft aber nicht am Laufen gehalten werden.

Auch Unions-Fraktionsvize Hermann Gröhe hatte Heils Pläne abgelehnt. Es werde keine Einheitsregelung per Gesetz gebraucht, sagte er im Deutschlandfunk. Möglichkeiten der Heimarbeit sollten von den Unternehmen und Betrieben selbst entwickelt werden.

Handwerk fordert steuerlichen “Corona-Bonus” – Pleitewelle befürchtet

10.26 Uhr: Das Handwerk schlägt für einen Neustart in der Corona-Krise einen zeitlich begrenzten, steuerlichen “Corona-Bonus” vor. Durch den Bonus mit einem Höchstbetrag von 12000 Euro soll der private Konsum gestärkt werden. Diese Summe sollen Bürger maximal steuerlich absetzen können – und zwar nicht nur für haushaltsbezogene Dienste, die schon jetzt steuerlich gefördert werden, sondern auch darüber hinaus, forderte der Branchenverband ZDH. Bisher können Verbraucher jährlich Handwerker-Dienste von bis zu 6000 Euro steuerlich absetzen.

Der Vorschlag ist Teil eines umfassendes Maßnahmenpakets, mit dem das Handwerk wieder auf die Beine kommen und eine Pleitewelle in der Branche mit Millionen Beschäftigten verhindert werden soll. Dazu gehören auch Nachbesserungen bei Hilfen der Bundesregierung sowie eine Pause bei Bürokratielasten und Regulierungen. Das Positionspapier des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

“Ganz vielen unserer Betriebe steht das Wasser bis zum Hals und nicht wenige drohen komplett unterzugehen”, sagte Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer der dpa. “Sie alle brauchen eine Perspektive und wollen wissen, wie das schrittweise Wiederanfahren der Wirtschaft abläuft.” Im Handwerk arbeiten nach Branchenangaben in mehr als einer Million Betrieben rund 5,5 Millionen Menschen.

In dem Papier fordert das Handwerk, den stufenweisen Wiederhochlauf des wirtschaftlichen und sozialen Lebens zu beschleunigen. Firmen, die Hygiene- und Abstandsregelungen einhielten, müssten ungeachtet ihrer Größe grundsätzlich die Möglichkeit haben, ihre Geschäftstätigkeit wieder aufzunehmen – und dies möglichst rasch.

Bayer steigert Umsatz und Gewinn in Corona-Krise deutlich

10.22 Uhr: Der Chemiekonzern Bayer hat Umsatz und Gewinn in der Corona-Krise deutlich gesteigert und vor seiner Hauptversammlung entsprechend positive Quartalszahlen vorgelegt. Der Konzerngewinn von Januar bis März betrug knapp 1,5 Milliarden Euro und lag damit um 20 Prozent über dem Vorjahreswert, wie Bayer mitteilte. Demnach stieg der Quartalsumsatz um fast sechs Prozent auf rund 12,8 Milliarden Euro.

Wenngleich der Leverkusener Konzern “durch die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen” wie die meisten Unternehmen nach eigenen Angaben “partiell negativ beeinflusst” wird, habe das Coronavirus sogar “in einigen Geschäftsfeldern zu einer stark gestiegenen Nachfrage” geführt. Beim Arzneimittelgeschäft verzeichnete Bayer im ersten Quartal ein Umsatzplus von 3,9 Prozent und konnte nach eigenen Angaben bei speziellen Lungen- und Krebsmedikamenten um jeweils rund 25 Prozent zulegen.

Auch die Agrarsparte, mit der Bayer seit der Übernahme von Monsanto in der Kritik steht, steigerte ihren Umsatz um 5,7 Prozent. Laut Bayer erhöhte sich die Zahl der Klagen gegen den Konzern im Zusammenhang mit glyphosathaltigen Monsanto-Produkten in den USA seit Februar noch einmal von etwa 48.600 auf 52.500. Bayer hatte gegen erste Gerichtsentscheidungen Berufung eingelegt, verwies am Montag aber auch auf ein nach eigenen Angaben bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie konstruktiv verlaufenes Mediationsverfahren.

EU-Kommission genehmigt Staatshilfen für Condor in Corona-Krise

09.00 Uhr: Der angeschlagene Ferienflieger Condor bekommt neue Staatshilfen. Die EU-Kommission erteilte angesichts der Coronavirus-Pandemie am Montag die Genehmigung für ein Kreditprogramm der Bundesregierung in Höhe von insgesamt 550 Millionen Euro.

Die neuerliche Rettung der Condor war im Verlauf der Corona-Krise notwendig geworden: Die polnische Luftfahrt-Holding PGL hatte die bereits im Januar vereinbarte Übernahme des deutschen Ferienfliegers wegen eigener Probleme abgesagt.

Das Frankfurter Unternehmen Condor mit rund 4900 Beschäftigten und mehr als 50 Flugzeugen war nach der Pleite des britischen Mutter-Konzerns Thomas Cook im September 2019 in ein Schutzschirmverfahren gegangen und dort saniert worden.

Dax startet mit deutlicher Erholung

09.00 Uhr: Erfreuliche Geschäftszahlen der Deutschen Bank und von Bayer sowie positive Impulse aus Übersee haben den Dax am Montag angetrieben. Nach der schwachen Vorwoche zog der deutsche Leitindex im frühen Handel um 2,27 Prozent auf 10570,83 Punkte an. Am Freitag hatte sich bereits die Wall Street stark ins Wochenende verabschiedet und die asiatischen Börsen folgten am Morgen dem Trend.

Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 1,70 Prozent auf 22 619,78 Punkte hoch. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone gewann gut 2 Prozent.

Adidas meldet massiven Gewinneinbruch

08.05 Uhr: Der Sportartikelhersteller Adidas  hat im ersten Quartal wegen der Corona-Pandemie einen Umsatz- und Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen sank um 97 Prozent auf 20 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Herzogenaurach mitteilte. Der Umsatz ging um 19 Prozent auf 4,75 Milliarden Euro zurück.

Für das zweite Quartal kündigte Adidas einen nochmals stärkeren Rückgang bei Umsatz und Ergebnis an. Weiterhin seien weltweit mehr als 70 Prozent der Läden geschlossen, hieß es. Einen Ausblick für 2020 gab Adidas weiter nicht ab. Die ursprüngliche Prognose hatte der Konzern zuletzt wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zurückgezogen.

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