Wohin zieht es Lionel Messi? Nach dem Barca-Beben hat Superstar Qual der Wahl

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Abschied aus Barcelona : Wohin zieht es den Superstar? Nach dem Barca-Beben hat Messi drei Möglichkeiten

Lionel Messi verabschiedet sich wohl nach 20 Jahren von seinem Jugendklub Barcelona. Der sechsfache Weltfußballer teilt den Katalanen mit, dass er den Verein verlassen wolle. Der 33-Jährige sucht eine neue Herausforderung – und Europas Elite wird Schlange stehen.

Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi kehrt seiner Jugendliebe den Rücken zu. Der Argentinier soll die Klubbosse von seinem Abschiedswunsch informiert haben. Messi habe geschrieben, er wolle eine Klausel in seinem Vertrag ziehen, durch die er am Ende jeder Saison einseitig kündigen könne, hieß es. Ein Giganten-Streit ist wohl vorprogrammiert, denn es gibt ein Problem:

Die Frist zur Aktivierung der Klausel ist aus Sicht des Vereins für die abgelaufene Spielzeit bereits im Juni abgelaufen, schreiben “Mundo Deportivo” und andere spanische Medien. Messi sei derweil der Ansicht, die Frist müsse verlängert werden, weil auch die Saison wegen der Corona-Zwangspause verlängert worden sei.

Die gut informierte spanische Presse erinnert an die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 700 Millionen Euro in Messis Vertrag. Für Europas Spitzen-Klubs in Zeiten der Corona-Pandemie eine scheinbar utopische Summe – auch für einen der begnadetsten Kicker auf diesem Planeten. Dennoch dürfen sich einige wenige Vereine eine realistische Chance auf einen Messi-Coup machen:

Tuchel nach verlorenem Finale: Messi bleibt für immer bei Barca

Paris Saint-Germain: Nach dem Champions-League-Finale wird PSG-Coach Thomas Tuchel gefragt, ob die Pariser Messi verpflichten würden. “Welcher Trainer sagt nein zu Messi? Ich denke, Messi wird seine Karriere in Barcelona beenden. Er verkörpert den Klub und das ist gut so”, entgegnet er dem Journalisten. Von wegen – zwei Tage später sind die Dienste von “La Pulga” (Floh) – wie er in Spanien genannt wird – plötzlich auf dem Transfermarkt zu ergattern.

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi wird in den nächsten Tagen sicherlich bei Messis Beratern anklopfen. Superstars, wie Kylian Mbappé und Neymar, bescherten den Parisern zwar den Finaleinzug in die Champions League, aber zum größten europäischen Triumph reichte es letztendlich nicht. Vermutlich muss dieser eine Königstransfer her, um die sportliche Erwartungshaltung in der französischen Hauptstadt zu stillen.

Wiedervereinigung von Guardiola und Messi?

Manchester City: “ESPN” berichtet unter Berufung auf interne Quellen, dass ManCity einen möglichen Messi-Wechsel prüft. Eine große Schwierigkeit stellt jedoch die Einhaltung der Financial-Fairplay-Regelungen dar, wegen der die Citizens beinahe vom internationalen Sportgerichtshof CAS aus der Königsklasse ausgeschlossen worden wären. Abschließend fehlte der CAS die nötigen Beweise “in diesem speziellen Fall”. Die Geldstrafe wurde von 30 auf zehn Millionen Euro reduziert.

Aus sportlicher Sicht prägten Guardiola und Messi eine ganze Ära. Bei seiner ersten Begegnung mit dem Ausnahmespieler war er verblüfft von seinen Ausnahmefähigkeiten: “Als ich ihn sah, wusste ich, dass Barca alles gewinnen wird.” Unter Pep gewannen die Katalanen ab der Saison 2008/09 drei spanische Meistertitel in Folge. 2009 und 2011 krönte sich Barcelona mit dem Gewinn des Henkelpotts.

Nach dem 3:1-Debakel gegen Olympique Lyon war für Manchester City erneut im Viertelfinale der Königsklasse Endstation. In den letzten drei Jahren kamen die Citizens nie über die Runde der letzten 8 hinaus. Guardiola sehnt sich nach dem nächsten großen Titel – vielleicht bald mit seinem Lieblingsschüler an seiner Seite.

Messi passt nicht ins System von Inter-Coach Conte

Inter Mailand: Das ewige Wettballern zwischen Messi und Juve-Stürmer Cristiano Ronaldo könnte in der Serie A seine Fortsetzung finden. Dank des Millionenregens vom chinesischen Investmentfonds Lionrock Capital verstärkte sich Inter mit internationalen Stars, wie Romelo Lukaku, Diego Godin oder Lautaro Martinez. 31,05 Prozent der Anteile erwarb man 2019 vom italienischen Erstligisten.

Trotz einer überragenden Saison hinter Serienmeister Juventus Turin holte Trainer Antonio Conte während einer Pressekonferenz zum Rundumschlag gegen die Inter-Führung aus: “82 Punkte sind eine Menge. Es tat mir leid, mitanzusehen, wie Inter aus hässliche Art und Weise kritisiert wurde. Das hat mir nicht gefallen, auch weil der Klub uns nicht sehr gut geschützt hat.” Nach konstruktiven Gesprächen mit den Klubbossen sitzt Conte auch in der kommenden Spielzeit an der Seitenlinie.

Einziges Problem: Der Italiener bevorzugt ein 3-5-2-System, bei dem die Offensivkräfte oftmals gezwungen sind, nach hinten mitzuarbeiten. Messi fühlt sich eher als hängende Spitze oder auf Rechtsaußen wohl – permanente Läufe in die eigene Hälfte gehören nicht zur seiner größten Stärke.

Ein Abgang in die USA, nach Japan oder China wäre für Messi zwar finanziell lukrativ. Aus sportlicher Sicht macht allerdings nur ein Wechsel innerhalb Europas Sinn. Auch mit 33 Jahren spielt er seine Gegner schwindelig – und steuerte allein in der Primera División sagenhafte 25 Treffer sowie 21 Vorlagen in 33 Partien bei. Auch wenn Messi in dieser Saison ein großer Titel verwehrt bleibt: Das Wunderkind aus Barcelona wird die Fußballwelt mit seiner Genialität weiterverzaubern.

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lsc/dpa

 

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