Wohnmobil-Urlauber wollen nun endlich durchstarten

0
96
Werbebanner

Campingplatz-Betreiber fordern Zeitplan: Raus aus dem Lockdown! Wohnmobil-Urlauber wollen endlich durchstarten

Besitzer von Wohnmobilen können derzeit außer Pflege ihrer Fahrzeuge nicht viel tun. Dabei würden sie lieber heute als morgen durchstarten, zeigt eine aktuelle Umfrage. Was die Camper wollen und wo die Probleme liegen.

Die Lockdown-Politik der Bundesregierung lässt derzeit die Urlaubs-Pläne von Millionen Deutschen ins Wasser fallen. Ob und wo Reisen wieder möglich sind, ist noch unklar – Fernreisen mit dem Flugzeug allerdings sind derzeit unrealistisch. Eigentlich wären das perfekte Voraussetzungen für die Camping- und Caravaning-Branche. “Nach den aktuellen Covid-19 Schutzmaßnahmen wird der Caravaning-Tourismus seine Position in der gesamten Reise- und Touristikbranche ausbauen können. Das ‘Haus auf Rädern’ mit seiner autarken Ausstattung sorgt dafür, dass die Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolutes Minimum beschränkt werden können” sagt Claus-Detlev Bues, Chefredakteur des Deutschen Caravaning Instituts.

Umfrage zeigt Stimmung in der Camper-Szene

Das Fachmagazin hat zusammen mit dem Wohnmobil-Spezialisten AL-KO eine Umfrage unter deutschen Wohnmobilisten gestartet. Das sind die Ergebnisse des Stimmungs-Checks:

  • 69% der Befragten wollen 2020 mindestens einmal mit ihrem Wohnmobil verreisen.
  • Mehr als jeder zweite (63%) ist allerdings unsicher, ob er angesichts der Pandemie-Maßnahmen überhaupt seine Reise antreten kann.
  • 80% gehen davon aus, dass durch die Krise Wohnmobil-Urlaub attraktiver werden könnte oder zumindest genauso beliebt bleibt wie bisher.
  • Mehr als die Hälfte der Befragten (59%) nutzt die Zeit in der Krise, um das eigene Wohnmobil oder den Wohnwagen zu pflegen und zu warten.

Pimp my Wohnwagen – Campen ist angesagt

Wann öffnen die Camping-Plätze?

Trotz der Beliebtheit deutscher Reiseziele zieht es die Wohnmobil-Szene aber offenbar auch ins Ausland: Gefragt nach der Länge des geplanten nächsten Trips, geben die meisten Strecken von 250 bis über 1000 Kilometern an – zwei Drittel planen mit mindestens 500 Kilometern Reiseweg.

Denkbar schlecht ist dagegen die Stimmung unter den Campingplatz-Betreibern. In mehreren Bundesländern, darunter Bayern, ist Camping immer noch untersagt – es drohen drastische Bußgelder bei Verstößen. Campingplatz-Betreiber kritisieren das scharf, denn diese Reiseform sei eigentlich perfekt auf die Bedürfnisse der Zeit abgestimmt. “Unsere Gäste reisen mit ihrem eigenen Haus auf Rädern an und können sich weitgehend autark durch die Waschgelegenheiten an Bord und die eigene Kochgelegenheit versorgen, ohne dass eine Verletzung des Kontaktverbots zu befürchten ist. Mögliche Kontaktstellen, wie die Toiletten auf unseren Plätzen oder Gemeinschaftsräume können wir mit unseren Mitarbeitern vor Ort gut sichern und notfalls auf die vorgeschriebene Anzahl Personen begrenzen”, sagt etwa Oliver Frank, der in Süddeutschland sechs Campingplätze betreibt, im Interview mit dem Deutschen Caravaning-Institut. Die Branche hofft nun auf weitere Lockerungen.

Surftipp: News zur Coronavirus-Pandemie im Live-Ticker

Mehr zum Thema Reisen in der Coronakrise

 

Graue Teppiche an jedem Eingang haben geheime Funktion

sv

[Coustom ad_2]
Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

fünf − drei =