Zukunft des Tengelmann-Konzerns: das Milliarden-Erbe von Karl-Erivan Haub

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Die Hinterbliebenen kämpfen erbittert um das Imperium, zu dem auch OBI, Kik und Tedi gehören: Es geht um Milliarden – und 90.000 Arbeitsplätze.

Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub ist seit April 2018 am Schweizer Matterhorn verschollen. Offiziell ist er noch nicht für tot erklärt worden. Seine Kinder, die Zwillinge Viktoria und Erivan, würden dann 34,3 Prozent des Unternehmens erben – und müssten mindestens 450 Millionen Euro Erbschaftssteuer zahlen, berichtet die “Bild”-Zeitung.

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Die mögliche Lösung, um die Erbschaftssteuer zu umgehen: Ein Verkauf der Anteile an den Bruder von Karl-Erivan, Christian Haub. Christian Haub hätte diese Anteile gerne, baute bereits die Firma zu einer Familienholding um und will nun Nichte und Neffen zum Verkauf drängen. Dafür hat Christian Haub nun laut “WAZ” den Star-Anwalt Mark Binz engagiert.

Zerschlagung des Firmen-Imperiums droht

Doch so einfach lassen sich die beiden Kinder des verschollenen Patriarchen nicht hinauskomplimentieren: Es geht ums liebe Geld. Wieviel sind die Unternehmensanteile wert? Witwe Katrin Haub (55) spricht von sechs Milliarden Euro, so die “Bild”-Zeitung. Ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG von 2018 nennt vier Milliarden Euro.

Doch auch die Einkommenssteuer wäre bei einem Verkauf der Anteile fällig. 50 Prozent des Veräußerungsgewinns würde das Finanzamt verlangen. Bei einer Realteilung könnte sich die Familie die Zahlung an den Fiskus sparen, dafür jedoch müssten die Kinder Karl-Erivans mit Unternehmensbeteiligungen abgefunden werden, was einer Zerschlagung des Konzerns gleichkommen würde.

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Am 24. September wird auf einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung der Unternehmensbeirat gewählt. Sollte es zu keiner Einigung kommen, wird der Präsident des Industrie- und Handelskammertags, Eric Schweitzer, die drei Mitglieder des Beirats ernennen.

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